Das Blut der Unsterblichen

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 Kapitel 5 - Welpe

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Luzifer McCanly
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Anzahl der Beiträge : 12091
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BeitragThema: Kapitel 5 - Welpe   Di Apr 10, 2012 10:23 am

Kapitel 5 - Welpe

Ich schmeiße die Tür des Pubs auf. Es ist später Abend und ich habe
Schicht. Schon beim rein kommen kann ich ihn riechen. Raze. Er sitzt an
der Bar. Ich stöhne genervt. Werde ich ihn nie los?
Das Erlebnis,
oder besser meinen Zusammenbruch vor zwei Tagen hatte ich eigentlich
schon vergessen, aber er erinnert mich wieder daran. Mein Herz zieht
sich einen Moment zusammen. Ich atme einmal ein und aus, bevor ich
hinter die Bar gehe, zu ihm. Er hat mich noch nicht bemerkt, aber es ist
nur noch eine Frage von Sekunden. Innerlich bereite ich mich auf ihn
vor, auf die kommende Diskussion, die garantiert kommen wird.
Als er
mich dann immer noch nicht bemerkt hat, beuge ich mich über den Tresen
zu ihm rüber und funkle ihn wütend an. »Du weißt, wenn ich wollte könnte
ich dich rausschmeißen. «
Er sieht zu mir und lächelt sofort. »Ja
ich weiß. Nur zu, jetzt habe ich ja was ich wollte. « Ich runzle die
Stirn und sehe ihn verwirrt an. »Aha und das wäre? «
»Na ja, jetzt
habe ich dich ja gesehen und das du mit mir redest ist ein netter Bonus.
« Während er das sagt grinst er schief, aber ich kann sehen das etwas
unsicheres darin liegt.
Ich bringe ein belustigtes Grunzen zu Stande
als ich das höre. Wie kann er denn so einen Scheiß labern? Noch immer
lehne ich über den Tresen und sehe ihn an. »Oh man, der Kitschkram
funktioniert vielleicht bei den anderen Weibern, aber nicht bei mir. «
Ich deute auf die Tür uns sehe ihn dabei ernst an. »Und jetzt nimm
deinen Arsch und schaff ihn hier raus. «
Trotz meiner Anweisung macht
er keine Anstalten auf zu stehen. Er bleibt locker auf seinem Hocker
sitzen und sieht mich an. »Tja, aber bei den anderen mein ich es nicht
so. « Jetzt verliere ich die Geduld. Ich beiße die Zähne zusammen und
muss mich zurück halten um ihn nicht zu verhauen.
»Das ist mir Scheiß egal, du nervst und jetzt raus. «, schreie ich fast.
»Ich kann nicht. «
»Und
warum kannst du nicht? « Mir kommt es vor, als wenn ich mit einem
bockigen Kleinkind reden würde. Ich bin stink wütend und sicher das man
mir das auch ansieht. Die Hände balle ich zu Fäusten.
Mit einem Mal
sieht er total verletzlich aus. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen
soll und starre ihn nur an. »Weil ich in der letzten beschissenen Zeit
an nichts anderes denken kann als an dich und der Witz dabei ist, dass
ich dich erst seit ein paar Tagen kenne. « Ich bin überrascht und er
scheint es auch zu sein. »Bitte sag jetzt nicht dass du dich in mich
verknallt hast. «, sage ich angewidert, denn so was kann ich zurzeit gar
nicht gebrauchen und erst recht wenn er es ist. Er lacht leicht.
»Quatsch, nein. « Ich stoße erleichtert die Luft aus und entspanne mich etwas.
»Okay,
dann mach jetzt das du weg kommst. «, vordere ich ein weiteres Mal und
deute dabei mit dem Kinn auf die Ausgangstür. Ich habe keine Lust auf
einen Idioten der an der Bar sitzt und mich mit Fragen über meine Person
löchert.
»Nein. «, sagt er wieder und atmet tief durch bevor er
weiter spricht. »Es war mein Ernst. Ich kann dir nicht sagen was mit mir
los ist, aber ich denke jede einzelne Minute an dich. « Er sieht mich,
während er das sagt, die ganze Zeit an. Ich erwidere seinen Blick und
stöhne genervt.
Fast quälerisch: »Dann denk halt draußen an mich! « Wieder verneint er.
Ich
sehe mich um und merke dass die anderen Gäste uns schon ansehen. Das
macht mich noch wütender. So weit kommt es noch. Ich sehe wieder zu Raze
und zische: »Ich werde das nicht hier drinnen mit dir ausdiskutieren. «
Ich schwinge mich mit Leichtigkeit über den Tresen, dann packe ich ihn
am Hemdkragen und ziehe ihn ohne viel Mühe vor die Tür. Als wir draußen
sind lasse ich ihn los und stelle mich vor ihn, stemme die Arme in die
Hüfte und sehe ihn sauer an. »Hör auf mir nach zu rennen Welpe! «,
knurre ich ihn an. Er sieht mich gleichgültig an. »Nenn mich nicht immer
Welpe ich habe einen Namen. « Wenn ich etwas nicht leiden kann, dann
wenn man mich ignoriert.
»Ich nenn´ dich wie ich will, davon
abgesehen benimmst du dich wie einer. Welpen rennen auch immer ihrer
Mutter nach. « Er stößt sein Atmen aus. »Dir ist bewusst das du nicht
meine Mutter bist ja? Und ich weiß ich sollte keinen weiteren Gedanken
daran verschwenden. « Er macht eine Pause und schüttelt den Kopf ehe er
weiter redet. »Aber das kann ich nicht. Ja klar du solltest mir egal
sein, ich meine, ich kenn´ dich nicht mal, aber du bist mir nicht egal.
«, lacht leicht. » Und ich fange schon wieder an Blödsinn zu reden. «
Ich höre ihm ungläubig zu und hole dann aus. Ich schlage ihn mit der
flachen Hand ins Gesicht. Meine Zähne fahren sich aus und ich fletsche
sie. »Hör auf mich zu verarschen Welpe. «, warne ich ihn. »Ich habe
besseres zu tun, als dir immer wieder sagen zu müssen, dass du mich in
Ruhe lassen sollst. « Er weicht nicht zurück als ich ihn schlage sondern
sieht mich nur verletzt an. »Ich verarsche dich nicht. «, ist das
Einzige was er sagt. Noch immer fletsche ich die Zähne. »Selbst wenn,
das ändert nichts daran das ich dich nicht sehen will. Du gehst mir
schon seit der Ersten Sekunde auf die Nerven. « Er Lächelt frech. »Und
trotzdem standst du jetzt schon zwei Mal vor meiner Tür, so abschreckend
kann ich also nicht sein. « Ich ziehe die Augenbrauchen zusammen.
Darauf war ich nicht gefasst gewesen. Er ist besser als ich dachte.
»Auch ich kann manchmal nicht klar denken. «, rechtfertige ich mich. »Und jetzt verschwinde endlich. «
»Nein,
nicht klar denken beinhaltet andere Dinge, aber das du zu mir gekommen
bist, das hast du dir bestens überlegt. « Er ist davon wirklich
überzeugt, bemerke ich. Und darauf dass er verschwinden soll ist er gar
nicht mehr eingegangen. Ich sehe ihn herausfordernd an. »Aha und woher
willst du das wissen? « Er zuckt die Schultern. »Ich weiß es nicht, aber
ich nehme es an. «
Ich sage nichts mehr dazu, denn er ist keine Herausforderung für mich. Ich wende mich ab.
»Geh einfach. «
»Und was wenn nicht? «
»Probiere
es einfach nicht. «, rate ich ihm genervt. »Antwortest du mir heute auf
meiner Frage? «, fragt er aus dem Nichts. Ich zögere. Drehe mich dann
aber noch mal zu ihm um. Ich bin neugierig.
»Welche Frage? « Ich bin
erschöpft wegen dem ganzen Stress den ich wegen ihm habe und kann meine
Müdigkeit nicht überspielen und möchte es auch nicht. »Was ich dir getan
habe das du vor mir flüchtest. « Das war die Frage? »Klar ich nerve das
weiß ich. «, er lacht leicht »Aber das ist kein Grund jedes Mal weg zu
rennen. «, fügt er hinzu. Ich tue so als müsste ich überlegen, dann
antworte ich: »Ähm doch? Das ist sehr wohl ein Grund. « Er schüttelt
entschieden den Kopf. »Das ist ein Grund mich nicht sonderlich zu mögen,
aber nicht um jedes Mal wenn du mich siehst weg zu rennen.
Du
könntest mir drohen oder mir aus dem Weg gehen, aber nicht mit mir reden
und dann die Flucht ergreifen? « Er sieht mich abwartend an. Ist er
denn total bescheuert? Was anderes bleibt mir bei ihm doch gar nicht
übrig. »Ich renne nicht vor dir weg und was willst du eigentlich? « Ich
breite die Arme zu einer fragenden Geste aus. »Ich HABE dir gedroht und
versucht dir aus dem Weg zu gehen, aber zu rennst mir immer nach. Also
sag mir was ich tun muss um dich los zu werden! « Er überlegt. Ich
bereue die Frage und habe Angst vor der Antwort, davor das er etwas
will, was ich ihm nicht geben kann. »Na ja, ich würde denken das es
schon reichen würden wenn du nicht wieder vor meiner Tür stehst und mich
um den Verstand bringst. Ansonsten musst du mich wohl umbringen. «,
sagt er locker. Ich bin erleichtert. Damit kann ich arbeiten. Ich tippe
mir mit dem Zeigefinger auf die Stirn. »Spinnst du? Um den Verstand
bringen? Ich hatte eine Tüte Brötchen dabei. «
Also entweder er ist nur komisch oder er ist pervers, eines von Beidem muss es sein.
Dann
lege ich den Kopf schief und lasse mir die Option mit dem Umbringen
durch den Kopf gehen. Aber wo sollte ich mit seiner Leiche hin? Ich
schüttele kaum merklich den Kopf, weil mir keine Lösung dafür einfällt,
was er nicht mitbekommt. Also scheidet die Umbringen-Variante schon mal
aus, auch wenn sie verlockend ist. »Unglückliche Wortwahl. «, gibt er
zu. »Aber das hat nichts mit den Brötchen zu tun. « Ich hatte keine Lust
mehr mir den Kopf darüber zu zerbrechen. »Und mit was dann? «, will
ich jetzt endlich wissen. »Finde es selbst heraus. « Ich bin enttäuscht.
Ich mache nicht gerne Rätsel und bin auch nicht gut darin, das war ich
noch nie.
»Ich habe da keine Lust drauf, denn ich habe andere,
wichtigere Probleme als das. Also tu mir den gefallen und lass mich in
Ruhe. Nerv jemand anderen! «
»Na klar doch. «, lenkt er auf einmal ein. Ich bin überrascht. Auf einmal gibt er so schnell auf?
»Schön.
« Ich bin misstrauisch, gehe aber schnell wieder rein in den Pub, bevor
er noch etwas sagen kann. Einem geschenkten Gaul sieht man nicht ins
Maul.
Ich gehe hinter die Bar, lege meine Jacke ab und binde mir
meine Kellnerschürze um. Ich fange an zu arbeiten, gehe zu den Gästen
und nehme ihre Bestellungen auf.
Als ich zurück komme um die
Bestellungen weiter zu geben sehe ich Raze wieder an der Bar sitzen. Ich
lasse frustriert die Schultern sacken. Es wäre auch zu schön gewesen.
Ich gehe zu ihm und sehe ihn mit vor Wut funkelnden Augen an. »Wenn ich
dir meine Nummer gebe, lässt du mich dann in Ruhe? «, versuche ich zu
verhandeln. Ich weiß dass ich es bereuen werde, aber ich würde alles tun
um ihn jetzt los zu werden. Auch ich brauche einfach mal meine Ruhe.
Und 2 Tage sind einfach mal zu wenig. Er lächelt. »Dann würde ich dich
aber anrufen und dich am Telefon nerven, das ist dir klar oder? «
Irgendwie ist es nett, dass er mich vorwarnt. Ich seufze. Aber natürlich
ist mir das klar.
»Ja aber da könnte ich auflegen wenn es hart auf
hart kommt. Also? Ja oder Nein? «, will ich jetzt endlich wissen. Ich
sehe ihn gespannt an, schließlich bin ich nicht um sonst hier, ich muss
arbeiten.
»Wohl wahr. «, gibt er zu, »Aber wenn du so fragst: Dann
ja. « Ich bin nicht wirklich glücklich darüber wie sich das jetzt
entwickelt hat, aber ich stehe zu meinem Wort, also strecke ich die Hand
aus, mit der Fläche nach oben und warte, dass er mir seinen Arm gibt.
Er aber zieht sein Handy aus der Hosentasche und reicht es mir. »Es
würde blöd aussehen wenn ich jetzt mit einem bekritzelten Armen wieder
rausgehen würde. « erklärt er. Ich presse die Lippen zusammen, sage aber
nichts dazu. Ich nehme das Handy entgegen und speichere meine Nummer
unter Luzi ein. Ich weiß das ich jetzt nicht mehr drum rum kommen werde
das wir Freunde werden, ob es mir nun gefällt oder nicht, also kann ich
gleich so anfangen. Ich gebe ihm das Handy zurück. »Und jetzt hau ab
Welpe. «, bluffe ich ihn an. Früher oder später gewöhne ich mich schon
an ihn. Rede ich mir ein. Er verdreht die Augen wieder. »Nenn mich nicht
Welpe, sonst wirst du mich nie los. «, droht er mir und grinst dabei.
Nebenbei legt er ein bisschen Geld auf den Tresen für das Glas Wasser
was er getrunken hat, als er auf mich gewartet hat. »Ich denke das
sollte reichen oder? « Ich sehe flüchtig auf das Geld.
»Ja. «, sage
ich nur, denn ich will ihn loswerden und würde ich noch etwas zu dem
Welpen sagen, würde das wieder in einer Diskussion enden, deswegen lasse
ich das. Er zwinkert mir zu.
»Man sieht sich. «, dann verschwindet
er. War das eine Drohung? Ich mache mir keine Gedanken mehr darüber,
denn ich bin endlich alleine, ohne ihn. Ein Gefühl der Erleichterung
macht sich in mir breit. Mal sehen wie lange das anhält. Wenigstens kann
ich jetzt endlich in Ruhe arbeiten. Ich warte einige Sekunden falls er
zurückkommt, doch das ist nicht der Fall. Ich wende mich wieder meiner
Arbeit zu und arbeite bis tief in die Nacht.
Als ich dann endlich in mein Bett falle schlafe ich sofort ein.
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Kapitel 5 - Welpe
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