Das Blut der Unsterblichen

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 Kapitel 14 - Ablenkung

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AutorNachricht
Luzifer McCanly
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BeitragThema: Kapitel 14 - Ablenkung   Mo Aug 13, 2012 7:52 pm

Kapitel 14 - Ablenkung

Ich
stehe vor Lucas Wohnungstür. Es ist mittags und ich habe die ganze
Nacht bis jetzt durchgearbeitet. Ich habe eine Menge Ärger bekommen,
wurde aber zum Glück nicht gefeuert. Ich habe Lucas versprochen heute zu
kommen. Wir haben uns wieder vertragen, wie immer. Ich habe das Gefühl
jeden Moment weg zu kippen und ein zu schlafen. In letzter Zeit ist
einfach zu viel passiert und jetzt noch die Nachtschicht? Das ist
einfach zu viel für meinen Körper. Lucas öffnet die Tür und lächelt mich
direkt an. Er hat nur eine Boxershorts an und ein weißes, enges
Muskelshirt. Er hat bis eben wahrscheinlich noch geschlafen, wie immer
wenn ich ihn besuche. »Hallo. « Ich erwidere sein Lächeln und begrüße
ihn ebenfalls, daraufhin geht er einen Schritt zur Seite und macht eine
einladende Geste. »Komm rein. « Ohne noch etwas zu sagen gehe ich an ihm
vorbei ins Wohnzimmer. Sofort schmeiße ich mich auf das Sofa und
vergrabe das Gesicht in den Kissen. Ich seufze müde. Lucas nimmt meine
Beine etwas beiseite und setzt sich neben mich. »Wie war die Arbeit? «,
will er wissen. Er weiß wie ich nach einer langen Nachtschicht aussehe
und schließt daher richtig. »Scheiße, ich musste Überstunden machen. «,
maule ich und hebe dann verwundert den Kopf. Ein mir unbekannter Geruch
steigt mir in die Nase. Er ist sehr dominant und kommt von Lucas. Es
wundert mich, dass ich ihn noch nicht vorher bemerkt habe. Ich drehe
meinen Kopf zu ihm und sehe ihn durchdringend an. »Warum riechst du so
nach Sex? « Er runzelt sofort die Stirn. »Man kann nach Sex riechen? Das
wusste ich gar nicht. «
»Du riechst ganz extrem nach jemanden, also
ja kann man. « Es wundert mich, dass er das nicht weiß. Es ist kein
Geheimnis, dass man nach seinem Sexualpartner riecht, nach dem man mit
ihm geschlafen hat. »Aber lenk nicht ab! Sag schon, wer ist es? « Ich
freue mich für Lucas, das er jemanden getroffen hat, den er
offensichtlich mag. Er grinst mich an. »Vielleicht haben wir auch nur
gekuschelt. « Dann verschwindet sein Grinsen. »Sie heißt Raven. « Ich
verdrehe die Augen.
»Als wenn du kuscheln würdest. « Ich setze mich
auf und sehe ihn neidisch an. »Du hast echt ein Glück, ich könnte auch
mal wieder richtig vögeln nach all den Scheiß den ich hinter mir habe. «
Es ist ansträngend Ich zu sein. Es scheint so, als würde ich jeden
Ärger und jedes Unglück anziehen was nur in meiner Nähe ist.
»Erschreckend wie gut du mich kennst, aber was meinst du denn für
Scheiß? « Na klar kenne ich ihn gut. Ich kenne ihn ja auch schon lange
genug, nur leider kennt er mich nicht. Als er näher nachfragt
verschwindet auch noch der Rest meiner guten Laune schlagartig. Ich muss
es ihm erzählen. Er muss es wissen, das bin ich ihm Schuldig. Ich sehe
auf meine Hände. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll und was ich ihm
alles erzählen soll. »Aiden… «, fange ich an. Er weiß wer er ist und was
er versucht hat und jetzt auch endlich geschafft hat. Natürlich hat er
versucht mir zu helfen, aber ich habe es nie zugelassen. Wenn er sich
richtig reingehängt hätte, dann hätte er es auch so gemacht, aber ich
habe die Sache immer ein wenig runter gespielt. Ich wollte nicht, dass
er sich Sorgen macht, denn das macht er auch so schon genug. »Ist er
wieder aufgetaucht? Hat er dir wehgetan? «, fragt er sofort und sieht
mich besorgt an. Ich sehe wieder zu ihm auf. Krampfhaft versuche ich
meine Tränen zurück zu halten, was mir auch einigermaßen gelingt. Ich
bringe nicht mehr als ein Nicken zustande. Ich habe Angst ihm das
folgende zu sagen. Er wird mich für ein Monster halten, das weiß ich,
wie könnte er auch anders? Ich habe einen Mann angegriffen. Ich nehme
aber allen meinen Mut zusammen und sage es trotzdem. Früher oder später
würde er es eh raus kriegen. »Er hat es geschafft … « Sofort wende ich
wieder meinen Blick von ihm ab. Er weiß was ich damit meine, da bin ich
mir sicher. Ich spüre wie er seine Arme um mich legt und mich zu sich
zieht. »Tut mir leid. «, ist das Einzige was er dazu sagt. Mir fällt ein
Stein vom Herzen. Er stößt mich nicht weg, schreit mich nicht an. Er
ist für mich da, wie immer. Ich vergrabe mein Gesicht in seiner Brust
und klammere mich an seinen Armen fest. Schritt eins ist geschafft, also
wende ich mich dem zweiten Punkt auf meiner Liste zu. »Raze hat ihn
umgebracht. «, es schmerzt immer noch es aus zu sprechen. Aiden war mein
Bruder und ich habe nie gewollt dass er stirbt. Lucas drückt mich
leicht. »Tut mir leid. «, sagt er wieder nur, aber ich höre das er es
nicht so meint. Er ist froh und somit Raze´ Meinung. Ich löse mich von
ihm und sehe ihn durchdringend an. »Du gibst ihm Recht. « Ich sage es
nicht anklagend oder meine es als Vorwurf, sondern ich stelle es einfach
nur fest. Ehrlich gesagt habe ich auch nichts anderes von ihm erwartet.
Er sieht mich an und nickt leicht. »Er hat dir in gewisser Weise damit
geholfen, also ja, auch wenn ich es nicht getan hätte bin ich froh dass
er es hat. « Dazu kann ich nichts mehr sagen, ich schniefe nur einmal
und wende dann wieder den Blick ab. Ich weiß das die Tränen zu drohen
kommen, deswegen wische ich mir in den Augen rum. »Warum darf er dir
eigentlich helfen, aber ich nicht? «, fragt Lucas auf einmal
vorwurfsvoll. Als ich daraufhin wieder meinen Blick an ihn wende, sehe
ich seinen fragenden Blick. »Mein Bruder ist tot und du interessierst
dich mal wieder nur für Raze, war ja klar. «
»Was soll ich denn dazu
sagen, außer dass es mir leidtut? « Ich seufze, gehe darauf nicht mehr
ein und beschließe dann ihm den Gefallen zu tun und ihm seine vorherige
Frage zu beantworten. »Wenn es nach mir gegangen wäre hätte er mir nicht
geholfen, aber er ist mir einfach nachgelaufen. Aber du kannst beruhigt
sein, er hat seine Strafe bekommen, denn danach haben wir uns
gestritten und er hatte eine Begegnung mit einem LKW. « Ich sehe wie
Lucas ein unverschämtes Grinsen über das Gesicht huscht. Er findet das
ganz offensichtlich lustig. Zur Strafe schlage ich ihm gegen den Oberarm
und sehe ihn tadelnd an. »Grins nicht so! Er hätte sterben können und
ich hätte wegen dem Idioten fast meinen Job verloren und dann hätte ich
fast auch noch einen Arzt ausgesaugt. « Ich sehe ihn erschrocken an.
Habe ich das grade wirklich gesagt? Das mit dem Arzt sollte er gar nicht
wissen. Ich und meine große Klappe, verdammt. Ich rutsche von ihm weg
und sehe nach unten. Innerlich mache ich mich auch eine Standpauke
gefasst, oder auf etwas Schlimmeres, aber daran will ich gar nicht erst
denken. »Du hast einen Arzt ausgesaugt? «, zu meiner Überraschung klingt
er sehr amüsiert. »Na ja, immer noch gesünder, als irgendwelche kranken
Patienten. « Ich sehe ihn vorsichtig an. Meint er das ernst? Wie kann
er nur so locker sein? Ich schäme mich in Grund und Boden und er lacht
darüber, das nenne ich doch mal eine tolle Unterstützung. Sein Gesicht
verändert sich. Er sieht nicht mehr belustigt aus, stattdessen sieht er
mich aufmunternd an. Er muss gemerkt haben wie schlecht es mir damit
geht und holt jetzt seine verständnisvolle Seite raus. »Es ist zwar
nicht grade toll, aber es gibt schlimmeres. « Na das hört man ja gerne.
»Und was bitte? «, will ich wissen, denn ich kann mir im Moment kaum
vorstellen, dass es etwas Schlimmeres als das gibt. Er denkt nicht
wirklich lange nach, bis er mir die Antwort liefert. »Der
Weltuntergang?« War das eine Frage? Ich finde das nicht grade
aufmunternd. »Oh, wow, ich komme noch vor dem Weltuntergang, na da habe
ich ja noch mal Glück gehabt. «, sage ich dazu nur sarkastisch. Lucas
lehnt sich zurück und sieht mich fragend an.
»Na was soll ich denn sonst sagen? «
»Du
könntest das Kind endlich mal beim Namen nennen: Beschissener hätte ich
es echt nicht treffen können, ich bin eine blutsaugende Bestie. « Ich
sehe ihn ernst an. Auch wenn er nicht grade gute Beiträge bringt tut es
gut mit ihm darüber zu reden. Raze würde mich immer nur bemitleidend
ansehen und das würde ich nicht aushalten, Lucas hält sich was das
angeht immer etwas zurück. Er nickt kurz, bevor er sagt: »Aber WAS du
bist ändert nichts daran WER du bist, merk dir das! « Er sieht mich
eindringlich an. Ich bemerke seinen Blick und schüttele entschieden den
Kopf. »Nein, das stimmt nicht. Es fängt jetzt schon an mich zu
verändern. Ich habe Blut getrunken und ich hätte ihn dabei umbringen
können. «
»Hast du aber nicht. «, hält er entschlossen dagegen. Er
glaubt wirklich daran, aber das kann mich nicht überzeugen, denn er hat
schon immer nur das Gute in mir gesehen, aber es gibt auch eine andere
Seite und die kann man nicht einfach ignorieren und das weiß er auch.
»Ich hätte es aber gekonnt. « Ich will das er mich endlich so sieht wie
ich bin und nicht so wie er mich gerne hätte, aber er antwortet nicht
und eine lange Pause entsteht. Ich sehe ihn verzweifelt an.
»Ich
habe Angst, Lucas. «, sage ich dann schließlich leise. Sofort nimmt er
meine Hand und sieht mir fest in die Augen. »Ich bin für dich da. « Ich
lächle ihn minimal und dankbar an. »Ja ich weiß, danke. « Das beruhigt
mich etwas. Ich seufze und reibe mir nachdenklich die Stirn.
»Du
weißt, du kannst immer zu mir kommen, egal wann und weshalb, ja? « Er
beugt sich etwas vor und drückt mir einen langen Kuss auf die Stirn. Ich
sehe zu ihm hoch, als er sich wieder von mir löst und sehe ihm direkt
in die Augen. Ohne lange darüber nach zu denken richte ich mich auf,
lehne mich ihm entgegen, schließe meine Augen und lege meine Lippen auf
seine. Er ist erst überrascht, weicht aber nicht zurück. Ein kleinen
Augenblick lang passiert gar nichts, dann erwidert er den Kuss. Er nimmt
mein Gesicht in seine Hände und hält es fest. Vorsichtig löse ich mich
von ihm, bleibe mit meinen Gesicht aber nah an seinem. Ich sehe ihn an
und hauche kaum hörbar:
»Ich brauche es jetzt. « Mein Körper
benötigt dringend Ablenkung, so wie mein Kopf und will nicht dass er
noch auf falsche Gedanken kommt. Ich würde es verstehen wenn er das
nicht will, also warte ich gespannt auf seine Antwort. Lucas erwidert
meinen Blick und nickt nur. War das jetzt ein Ja? Ich bin mir nicht
sicher. »Also ist es Okay für dich, ja? «, frage ich sicherheitshalber
noch mal nach, denn das Letzte was ich will ist, dass es komisch
zwischen uns wird. Er zieht mich zur Antwort an sich und küsst mich. Das
nehme ich ganz sicher als Okay. Ich erwidere ihn und ziehe mir zwischen
unseren Küssen das Shirt über den Kopf. Zum Glück habe ich heute meine
gute Unterwäsche an, aber auch wenn nicht, es ist schließlich nur Lucas.
Ich setze mich breitbeinig auf seinen Schoß, ohne mich von seinen
Lippen zu trennen. Er schmeckt gut und er ist wirklich ein guter Küsser,
das muss man ihm lassen. Lucas fährt sanft mit seinen Händen meinen
ganzen Körper lang, bis zu meinem Hosenbund. Geschickt öffnet er meine
Hose. Ich genieße die Berührungen und ziehe ihm zwischen durch ebenfalls
das Shirt aus und lasse meine Hand in seinem Nacken liegen. Vorsichtig
lasse ich mich nach hinten fallen. Ich lande weich in den Sofakissen und
ziehe Lucas auf mich. Seine Küsse werden etwas drängender, was mich
nicht stört. Er streift mir meine Hose samt Slip vom Hintern und lässt
sie auf den Boden gleiten. Praktischerweise hat er noch immer nur seine
Boxer an, die er dann auch schnell loswird. Endlich dringt er vorsichtig
in mich ein. Ich stöhne leise an seinen Lippen auf und auch er keucht
lustvoll. Wie habe ich dieses Gefühl doch vermisst, es ist eine gefühlte
Ewigkeit her, seit sich das letzte Mal Sex hatte und deswegen genieße
ich jede Sekunde mit ihm in mir.
Langsam beginne mein Becken zu
bewegen und schließe meine Augen, um noch mehr von ihm zu spüren, mit
meinen Händen gleite ich langsam runter bis zu seinem Hintern und drücke
fest zu. Er dringt dadurch etwas tiefer in mich ein und stößt immer
wieder sanft zu. Ich bin überrascht, dass er so vorsichtig ist, schließe
es aber darauf zurück, dass für uns beide die Situation Neuland ist und
er deswegen etwas zurückhaltender ist als sonst, jedenfalls kann ich
mir nicht vorstellen, dass er so auch zu anderen Frauen ist. Ich
schlinge meine Beine um seine Hüfte um besseren halt zu haben und ihn
etwas mehr an mich zu ziehen. Das scheint ihn anzuspornen, denn er wird
endlich etwas schneller. Mein Körper fängt unter seinen Stößen an zu
beben. Ich löse mich von seinen Lippen und lege meinen Kopf in den
Nacken. Meine Brust hebt sich allmählich immer schneller und schwerer
und immer wieder stöhne ich laut auf vor Lust. Lucas beugt sich leicht
vor, so dass sein Kopf neben meinem ist. Ich höre sein Keuchen bei jedem
seiner Bewegungen an meinem Ohr. Er fängt an härter zu werden und mir
entfährt ein glückliches Seufzen. Ich wandere mit einer Hand wieder
hoch, streichle sanft über seine Wirbelsäule und spüre wie er unter
meinen Berührungen eine Gänsehaut kriegt. Langsam fahre ich über seine
aufgestellten Härchen. Mit der anderen Hand greife ich in seine
unordentlichen Haare und kralle mich darin fest, als mich eine Welle der
Lust erfasst. Ich werde immer lauter in meinem Stöhnen und spüre wie
ich dem Höhepunkt immer näher komme, auch Lucas wächst in mir immer
weiter an. Nun drosselt er langsam die Geschwindigkeit und die Abstände
zwischen den Stößen werden immer länger, zugleich wird es aber auch
intensiver, was mich noch weiter auf die Folter spannt. Ich kneife die
Augen fest zusammen und gebe immer wieder hohe Keucher von mir. Zum
Schluss wird er wieder schneller und ich habe das Gefühl fast verrückt
zu werden vor Lust. Wir kommen fast zur selben Zeit zum Orgasmus. Er
gibt ein lautes stöhnen von sich als er kommt, während ich mich unter
ihm aufbäume und unter stöhnen in einem heiseren Schrei trumpfe, der
durch die ganze Wohnung hallt. Einen kurzen Moment lang bewegt sich
Lucas noch etwas, dann hört er langsam auf. Ich habe immer noch die
Augen geschlossen und sage einige Augenblicke nichts, dann öffne ich die
Augen und sehe in seine Augen. Er hat sich etwas aufgerichtet und sieht
mich stumm an, ist aber immer noch in mir. Ich lächle ihn leicht an.
»Wer hätte gedacht dass du so gut bist? « Ich hatte natürlich keine
Zweifel, das er gut ist, er hatte ja auch genug Möglichkeiten zum üben,
aber es macht einfach zu viel Spaß ihn auf zu ziehen. Er erwidert mein
Lächeln leicht und lässt sich von mir nicht aus der Ruhe bringen. »Ich.
«, entgegnet er selbstsicher. Ich muss leicht lachen. »Ach so viel
Erfahrung hast du also schon. Wie oft hast du denn schon selber mit dir
geschlafen? « Ich atme tief durch und grinse ihn an. »Seit ich denken
kann jede Nacht. «, gibt er zu und geht etwas wiederstrebend von mir
runter. Sein Lächeln ist verschwunden, als er mich wieder ansieht. Als
er von mir runter ist ergreife ich die Chance und strecke mich nach
meinem Slip, der immer noch auf dem Boden liegt und ziehe ihn mir
schnell an, bevor ich mich richtig aufsetze.
»So schlecht sieht es
also bei dir aus? «, mache ich mich über ihn witzig und Binde meine
Haare mit einem Haargummi, was ich um mein Handgelenk hatte, zu einem
unordentlichen Knoten zusammen.
»Danke das habe ich gebraucht. «,
bedanke ich mich neben bei für den Sex. Ich fühle mich schon viel
entspannter und ausgeglichener. Wie sagt man so schön? Sex am Morgen
vertreibt Kummer und Sorgen? Gut es war nicht mehr morgens, aber ich
denke es wirkt genauso.
Er grinst mich an. »Hast du denn schon
versucht ohne dich zu schlafen? «, will er wissen. Er weiß wirklich wie
man sich rausredet und auf das andere geht er gar nicht mehr ein. Ich
lache nochmals auf. »Na ja, nein, dabei bin ich immer. Ob ich es
mitkriege ist eine andere Sache. Aber ich meinte auch eher eine
Solonummer. « Ich grinse ihn breit an und warte auf eine Antwort. »Ich
weiß dass du das meintest und ja, es kommt auch hin und wieder mal vor,
wenn ich grade keine Freiwillige finde. «
Ich belasse es dabei und
sage nichts mehr dazu. Ich lehne mich an, falle dabei leicht zur Seite
und lege meinen Kopf auf Lucas’ Schulter. Er sitzt immer noch vollkommen
nackt da, es scheint ihn aber nicht zu stören und mich ebenso wenig. Er
sagt, oder macht nicht und starrt Löcher in die Luft. Ich merke dass
irgendetwas nicht stimmt, denn normalerweise sagt er immer irgendetwas.
»Stimmt
was nicht? « Ich sehe zu ihm auf, habe meinen Kopf aber immer noch auf
seiner Schulter. Er dreht den Kopf zu mir sieht mich an und schüttelt
leicht den Kopf. »Ne, alles bestens. « Ich glaube ihm mich. So langsam
habe ich Angst dass das eben doch zwischen und stehen könnte, das ich
dadurch unsere Freundschaft kaputt gemacht habe. Jetzt hebe ich leicht
den Kopf um ihn besser sehen zu können und sehe ihn besorgt an. »Sicher?
« Er lächelt mich an. »Ja. « Sein Lächeln bringt mich dazu ihm zu
glauben und er würde mich doch nicht anlügen, nicht wenn es um uns beide
geht, oder? Die Frage schwirrt in meinem Kopf rum, aber ich zwinge mich
dazu sie beiseite zu schieben. Ich seufze kurz und stehe dann auf. »Sei
mir nicht böse, aber ich muss wieder los. Ich bin total platt von der
Arbeit und will nur noch ins Bett. « Ich sammle meine Sachen vom Boden
auf und ziehe sie mir wieder an. »Drück mir die Daumen das Raze nicht
mehr da ist. «, sage ich als ich mich fertig angezogen habe, gehe zu ihm
und drücke ihm einen Kuss auf die Stirn, denn mit dem
Auf-den-Mund-Geküsse war jetzt definitiv Schluss. Ich weiß, ich habe
Raze gesagt, dass er gehen soll, aber ihm ist alles zu zutrauen, also
würde es mich nicht wundern, wenn er immer noch da ist, wenn ich nach
Hause komme. »Ja okay, sagst du mir auch warum du ihn nicht sehen
willst? « Er ist schadenfroh, das weiß ich, das sehe ich ihm an. Ich
stöhne genervt, weil ich das auch gerne wüsste.
»Ach keine Ahnung,
wir hatten gestern einen kleinen Streit und ich weiß noch nicht mal
worum es darin ging. Er hatte irgendein Problem mit dir. « Ich zucke die
Schultern. Das ist ja nichts Neues. Er fängt an zu lachen. »Ja das kann
ich verstehen, ich habe auch ein Problem mit ihm. «
»Ja aber du
zickst nicht gleich rum wenn ich nur seinen Namen erwähne. Aber das ist
noch nicht alles. Er war auch extrem überempfindlich und hat mir
vorgeworfen Sachen gesagt zu haben, die ich nicht gesagt habe. Würde ich
es nicht besser wissen, würde ich sagen, er hatte seine Tage. « Ich
seufze erschöpft. »Ich denke aber es hat eher was damit zu tun, dass er
mir gesagt hat, dass er mich liebt. «, erzähle ich frischfröhlich und
habe dabei völlig vergessen, das Lucas das noch gar nicht weiß. Lucas
sieht mich mit großen Augen an. »Er hat dir gesagt dass er dich liebt? «
Man hört deutlich wie geschockt er darüber ist. Ich winke ab. »Ja aber
so was ist schnell zu glauben, wenn man sich nur von der äußeren Hülle
anziehen lässt. « Auch wenn es schön wäre, wenn es nicht so wäre, nicht
das ich es wollen würde. »Um ehrlich zu sein glaube ich ihm schon, das
würde jedenfalls seine Reaktion auf mich erklären. «, vermutet Lucas und
scheint das sichtlich komisch zu finden. »Der Wichser ist eifersüchtig.
« Ich schüttele entschieden den Kopf. »Nein Luke, wirklich. Er mag dass
denken und sich auch so benehmen, aber so ist es nicht. « Ich lasse
mich wieder neben ihn auf das Sofa plumpsen. »Aber das verrückte ist, es
wäre schön wenn es so wäre, vorausgesetzt ich würde auch so fühlen. «
Zögernd sehe ich ihn an, weil ich nicht weiß, wie er darauf reagiert.
»Weißt du, ich denke er ist ein guter Kerl und es wäre ein schönes
Gefühl geliebt zu werden. Aber na ja, Was das Aussehen alles vortäuschen
kann was? «, beende ich und lächle ihn leicht wehmütig an. Wer könnte
mich um meinetwillen schon lieben?
»Luzi, er ist nicht der Richtige
für dich. «, sagt er sofort und sieht mich ernst an. »Wieso? Weil er zu
normal ist? « Ich bin wirklich interessiert. Lucas kennt mich, wenn
jemand so etwas beurteilen kann, dann er. Er schüttelt verneinend den
Kopf. »Weil er ein Idiot ist, ein Stalker und ein Verrückter. Dazu
kommt, dass er einen leicht schwulen Eindruck macht. « Er sieht mich
durchbohrend an. »Ja, er mag nett sein, aber wer sagt, dass das nicht
nur Fassade ist? «
»Das sagst du doch nur weil du ihn nicht magst und
was denn bitte für eine Fassade? Was denkst du denn ist dahinter? Was
will er denn deiner Meinung nach, dass er mir das alles nur vorspielt? «

Er zuckt mit den Schultern. »Ja, Okay, zum Teil. Aber was ist wenn
er dich nur ins Bett kriegen will? Oder er ist ein Serienmörder. « Jetzt
wird mir das wirklich zu albern. Ein Serienmörder? Ist ihm denn nichts
Besseres eingefallen? »Er ist viel zu prüde, als das er mich nur
flachlegen wollte und wäre er ein Mörder wäre ich schon längst tot. «,
erkläre ich. Ich weiß das meine Argumente gut sind, deswegen sehe ich
Lucas genau an. »Also? Warum sollte er nicht der Richtige sein? « Mit
einem Mal fällt mir auf, dass ich so über Raze spreche, als wäre ich mit
ihm zusammen und müsste jetzt meinen Vater überreden die Hochzeit für
uns zu bezahlen. Man ist das ätzend.
»Weil er… «, setzt Lucas an,
bricht dann aber ab und sieht mich an. Anscheinend findet er nichts
negatives mehr, was er über Raze sagen könnte. »Ich mag ihn und traue
ihm nicht. Ich denke dabei doch nur an dich. Ich kann dir jetzt schon
sagen dass er die gewaltig wehtun wird und das will ich einfach nicht. «
Ich kann hören dass er sich wirklich Sorgen macht, aber ich bin immer
noch nicht überzeugt. »Aber warum vertraust du ihm nicht? Er hat mir das
Leben gerettet. Letztens hast du mir noch gesagt, ich soll mehr wagen,
vielleicht ist genau jetzt dieser Zeitpunkt! « Ich sehe ihn bedauernd an
und lasse die Schultern etwas hängen. »Und machen wir uns nichts vor,
es wird immer irgendetwas geben was mich verletzt, das wird sich nicht
vermeiden lassen. « Ein leiser Seufzer kommt aus den tiefen meines
Herzens. »Warum reden wir überhaupt darüber? Ich empfinde nichts für
ihn, nicht so. « Etwas in mir sträubt sich dagegen das zu sagen. Wenn
das alles nicht stimmt, warum habe ich dann all das gesagt? Warum habe
ich versucht Raze zu verteidigen?
»Ja ich weiß was ich gesagt habe,
aber ich will nur das Beste für dich und er ist es ganz bestimmt nicht
und wir reden darüber, weil das mal gesagt werden musste. «
»WAS
musste gesagt werden? « Es wurde so viel gesagt, woher soll ich wissen
was er meint? Ich kann es mir zwar denken, aber ich will es nicht wahr
haben. Es muss doch jemanden geben der für mich richtig ist, auch wenn
ich ihn nicht liebe. Das Gefühl an sich, dass es jemanden gibt würde
mich beruhigen, aber warum sollte es schon jemanden geben? Warum hätte
Gott mich denn einplanen sollen? Ich bin ja noch nicht mal wegen ihm
hier, wenn man es mal vom christlichen Standpunkt aus betrachtet. »Na
das alles. Dass er nicht gut für dich ist, das er nicht der Richtige
ist. «, reißt Lucas mich aus meinen Gedanken und bestätigt mich nur noch
mit dem was er sagt. Ich senke den Blick. Zu gerne würde ich ihn
anschreien und sagen dass es nicht stimmt, aber er hat Recht. Raze ist
nicht der Richtige, niemand ist der Richtige, nicht für mich. »Ich geh
jetzt. « Ich stehe auf und lächle ihn leicht an. »Wir sehen uns, ja? «,
dann drehe ich mich um und verschwinde aus seiner Wohnung.
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Kapitel 14 - Ablenkung
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