Das Blut der Unsterblichen

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 Kapitel 36 – Vollmond

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AutorNachricht
Luzifer McCanly
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Anzahl der Beiträge : 12091
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BeitragThema: Kapitel 36 – Vollmond   Do Dez 06, 2012 12:20 pm

Kapitel 36 – Vollmond

Ich gehe zum Kühlschrank und öffne ihn. Nachdenklich begutachte ich seinen Inhalt und hole dann Toastbrot, Roastbeef, Tomaten, und eine komische rote Sauce raus. Ich beginne alles auf das Brot zu legen und ordentlich zu drapieren. Vorsichtig schneide ich das fertige Sandwich ein mal quer durch, lege es auf einen Teller und bringe ihn dann zu Raze. Zuerst gehe ich ins Bad, sehe aber das er dort schon fertig ist. Die neue Toilette steht an ihrem Platz und es sieht aus, als wäre nie etwas gewesen. Von dem Angriff gestern ist nichts mehr zu sehen. Die Fliesen glänzen und es riecht nach Reinigungsmittel. Alles ist wie immer. Raze war wirklich schnell mit dem Aufbau der Toilette. Wie lange war ich in der Küche? Zehn Minuten? Ich drehe mich um und gehe ins Schlafzimmer, wo ich ihn dann auch finde. Er steht vor seinem Schrank und sucht sich Sachen heraus. »Hey, ich habe dir ein Roastbeefsandwich gemacht. « Ich stelle den Teller auf die Kommode und setze mich auf die Kannte des Bettes um ihn bei seinem Treiben zu beobachten. Raze zieht sich grade ein Shirt über, dreht sich dann zu mir um lächeln, geht zu mir und küsst mich. Überrascht erwidere ich den Kuss. Es fühlt sich immer noch so... Neu an. »Danke. « Raze dreht sich zum Teller, nimmt ein Sandwich und beißt rein. Gespannt beobachte ich ihn. Nach ein paar Sekunden zeigt er mir den nach oben zeigenden Daumen, bis er runter schluckt. »Ich hätte es nicht besser machen können. « Ein weiteres mal beißt er ab und kaut. Leicht zucke ich mit meinen Achseln. »Ein Sandwich kriege ich grade so noch hin. Hätte ich wirklich kochen müssen würde das jetzt ganz anders aussehen. « Ich stehe auf und lehne mich gegen die Kommode. Er schiebt sich den Rest des Sandwichs in den Mund und schluckt fast ohne zu kauen.
»Ach, so schlimm können deine Kochkünste doch gar nicht sein. « Ich lache laut auf. »Frag mal Lucas. Der ist einmal fast erstickt, als ich Spagetti mit Tomatensauce gemacht habe. «
»Vielleicht hat er sich ja verschluckt. «, hält Raze dagegen. Ich zieh eine Augenbraue hoch und mache mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis, der ungefähr so groß ist wie eine große Murmel. »Er hatte ungefähr so einen großen Klumpen Tomatenpulver im Hals stecken. « Raze fängt laut an zu lachen. Hätte mir gleich klar sein müssen das er sich über Lucas Leid lustig macht. »Ich würde ja sagen ich bringe dir das Kochen bei, aber ich gehe selber immer zum Imbiss. « Er sieht mich mit einem breiten Grinsen an. Ich mache eine Wegwerfende Handbewegung. »Ach, quatsch. Da du es jetzt weißt, ist es nur noch halb so gefährlich. « Ich stoße mich von der Kommode ab, gehe zu ihm und küsse ihn, nur weil ich es kann und ich den Gedanken schön finde ihn jederzeit küssen zu dürfen, so wie er eben. Sofort erwidert er meinen Kuss, löst sich aber gleich wieder mit einem seufzen und sieht mir lächelnd in die Augen. Ich weiß sofort was los ist und sehe ihn traurig an. »Ist es schon soweit? « Ich weiß nicht wann er sich immer im Keller einsperrt, aber ich spüre das es gleich soweit ist. Er nickt leicht. »Fast. Ich muss die Ketten noch checken und die Harken nachziehen. « Ich nehme seine Hand und sehe ihn mit einem entschlossenen Blick an. »Ich komme mit. « Er verdreht leicht die Augen, protestiert aber nicht, wahrscheinlich weil er weiß das es eh keinen Sinn hätte. »Okay. « Dann gehen wir zusammen in den Keller.

Er hält mich immer noch an der Hand, als wir den Raum betreten. »Das ist meine neue Folterkammer. Besser als das Schlafzimmer, findest du nicht auch? « Er deutet auf die Verankerungen im Boden und Wand. »Stabile Wände und keine Fenster mehr. « Er zeigt auf ein kleines, zugenageltes Fenster. Angespannt sehe ich mich um. Mir wird schlecht bei dem Gedanken das er jeden Monat hier ist, alleine. Ich frage mich wo er die Leiche hingebracht hat, denn ich kann sie nirgendwo sehen. »Soll ich hier unten bleiben? « Ernst sehe ich zu ihm auf. »Ungern, es ist kein schöner Anblick. « Sein Blick ist traurig, aber sanft. Ich rolle leicht mit den Augen. »ich war schon einmal dabei als du dich verwandelt hast und du vergisst das ich selber ein Wolf bin und das schon viele male durch gemacht habe. « Mit meinem freien Arm schwinge ich leicht hin und her, um ihn meine Unbeschwertheit zu beweisen. Er lacht leicht. »Na gut, meinetwegen bleib. « Er lässt mich los und geht zu den auf den Boden liegenden Ketten und zieht kräftig daran um zu gucken ob sie gut fest gemacht sind, dann geht er wieder zu mir. Aufmunternd drücke ich seine Hand. »Ich lass dich nicht allein. Ich will für dich da sein, so wie du für mich. « Er beugt sich zu mir runter und küsst mich. »Danke. « Liebevoll sehe ich ihn an, als ich mich von ihm löse. »Gern geschehen. « Mit einem mal spüre ich wie er sich versteift. Er weicht vor mir zurück und sieht mich traurig an. Er geht zu den Ketten und beginnt sich zu fesseln. Besorgt sehe ich ihm zu. »Kann ich dir irgendwie helfen? « Raze versucht ein Lächeln zustande zu bringen, aber an seiner verhärteten Miene sehe ich schon jetzt was für Schmerzen er hat. »Du könntest mit helfen meine Fesseln fest zu ziehen. « Er hebt zitternd eine Hand, als wenn er was sagen wollte, ballt sie dann aber zur Faust und lässt sie wieder sinken. Er ist einfach zu schwach. Ich nicke und gehe zu ihm. Sorgsam beginne ich seine Fesseln fest zu ziehen, darauf bedacht ihm nicht weh zu tun. Als ich fertig bin gehe ich ein paar Zentimeter zurück und lächle ihn aufbauend an. »Morgen früh bist du wieder du. « Ich nehme sein Gesicht in meine Hände und küsse ihn leicht, löse mich dann aber wieder. »Du schaffst das schon. Denk an was schönes. « Ich streichle ihm leicht über die Wange. »Ich liebe dich. «, hauche ich ehe ich mehr Abstand zu ihm nehme. »Ich dich auch. «, sagt er noch, bevor er er auf die knie fällt und auf keucht. Wenige Minuten später liegt er auf dem Boden und windet sich vor Schmerz. Schmerzlich verziehe ich das Gesicht. Am liebsten würde ich raus gehen, weil ich es nicht ertrage ihn so zu sehen, aber ich habe es versprochen. Ich bleibe bei ihm und setze mich genau neben ihn. Vorsichtig lege ich ihm eine Hand auf den Rücken und streichle ihn. Leise fange ich an etwas vor mich hin zu Summen. Er Schreit, dann ist er kurz ruhig, liegt still auf dem Boden und rührt sich nicht. Auf einmal schreit er wieder laut auf. Er zerrt an den Ketten. Ich schließe die Augen, versuche das auszublenden und streiche ihn weiterhin über den Rücken, während ich immer wieder irgendwelche Lieder vor mich her summe, um mich und ihn etwas zu beruhigen. Ich weiß das es noch viele Stunden so weitergehen wird, bis er sich endlich verwandelt hat, aber ich werde die ganze Zeit bei ihm bleiben, nicht von seiner Seite weichen.

Ich sitze an der Wand gelehnt, Raze neben mir. Er ist ein Wolf. Der Vollmond steht hoch am Himmel, das spüre selbst ich, jedoch kann ich dem Drang mich zu verwandeln widerstehen. Plötzlich höre ich ein Poltern von oben. Ich richte mein Blick sofort zur Kellertür, die Hoch in den Flur zu Raze Haus führt. Was ist da los? Ich sehe zu Raze und streichle ihm durchs Fell. »Ich bin gleich wieder da. «, flüstere ich ihm zu und stehe leise auf und mache mich auf den Weg nach oben. Als ich mich noch mal zu ihm umdrehe sehe ich wie er hinfällt, als er mir folgen will, die Fesseln reißen ihn aber wieder zurück. Ich lächle ihn an. »Schon gut. « Dann gehe ich hoch.
Als ich oben ankomme ist alles ruhig. Stirn runzelnd sehe ich mich um und gehe vorsichtig ins Wohnzimmer. Ich nehme einen unbekannten Geruch wahr. Angst steigt in mir auf. Jemand ist hier. Ich drehe mich um in Richtung Schlafzimmertür und dort stehen sie. Wie erstarrt halte ich inne und sehe die zwei Jäger vor mir an. Aus Reflex fange ich an zu schreien und renne ums Sofa herum. »Raaaaaaze! « Einer der Jäger stellt sich mir in den weg, zieht eine Waffe, zielt auf mich und grinst mich Böse an, der andere kommt von hinten, ohne das ich mich wehren kann und rammt mir ein Silbermesser in die Seite. Erneut schreie ich auf, diesmal aber vor Schmerz und sacke auf die Knie. Ich höre von der Tür ein tiefes Knurren und wirble meinen Kopf herum. Raze. Wie konnte er sich von den Ketten los machen? Beide Jäger drehen sich zu ihm um, wobei der eine mit der Schusswaffe auf ihn zielt und abdrückt. Raze weicht ohne Probleme aus. Ich höre die Männer fluchen. Raze springt einen der Männer an und beißt in die Hand mit der Pistole. Ein lauter Schrei hallt durch das Haus, als der Jäger die Waffe fallen lässt. Kurz lässt Raze von ihm ab, aber nur um dann ein weiteres mal auf ihn los zu gehen. Er beißt ihm in die Schulter und schleudert ihn herum. Beide Jäger schlagen auf Raze ein. Wie erstarrt sitze ich auf dem Boden und ziehe das Messer aus meiner Seite. Widerstrebend lässt Raze von dem Jäger ab und wird im selben Moment von dem anderen Jäger gegen die Wand geschleudert. Ich zucke zusammen, als er laut auf fiept. Langsam schaffe ich es mich auf zu raffen und mache mich nun auf den Weg zu dem Jäger dem Raze in die Schulter gebissen hat. Ich umklammere das Messer, was eben noch in mir gesteckt hat mit einer Hand und ramme es ihm von hinten in den Hals. Ich höre ihn überrascht röcheln. Er war zu sehr damit beschäftigt seine Wunde zu versorgen um mich zu sehen. Er kippt zur Seite und ist innerhalb weniger Sekunden tot. Ich drücke mir eine Hand auf meine Wunde um die Blutung zu stillen, verliere aber weiterhin viel Blut. Wider sacke ich auf die Knie und sehe zu dem noch lebenden Jäger, der jetzt nach der auf dem Boden liegenden Waffe greift und auf mich zielt. In diesem Moment taucht Raze wieder auf, der sich vom Boden erhoben hat, und greift den Mann an, beißt ihm in die Kehle und wirft ihn zu Boden. Der Jäger ist sofort tot, so wie der andere, doch Raze hört nicht auf ihn zu zerfleischen. »Raze, hör auf, er ist tot. «, rufe ich ihm zu, doch er hört weiterhin nicht auf. Ich versuche auf zu stehen, doch ein stechender Schmerz durchfährt meine Taille und ich sackte kraftlos wieder zu Boden. Wieder rufe ich ihm zu, das es genug ist und diesmal reagiert er auch. Er lässt von der Leiche ab und dreht seinen Kopf zu mir. Mit gebleckten Zähnen knurrt er mich an und geht in Angriffshaltung. Erschrocken weiche ich kriechend zurück. Langsam kommt Raze auf mich zu, immer noch knurrend. Als er nah genug an mir dran ist schnappt er nach mir. Mein Herz macht einen Satz. »Raze ich bin es.«, flehend sehe ich ihn an. Ich bete das er mich erkennt, weiß aber das es nicht tun wird. Es ist so wie damals bei Lucas, er hat sich nicht mehr unter Kontrolle. Wenn ich nicht gleich hier abhaue wird er mich zerfleischen, schießt es mir durch den Kopf. Aber wohin kann ich gehen? Hektisch sehe ich mich um, finde aber nichts womit ich mich wehren kann. Ein Adrenalinstoß durchfährt meinen Körper und mit seiner Hilfe komme ich endlich auf die Beine. So schnell wie ich kann renne ich zur Tür, reiße sie auf und mache sie hinter mir gleich wieder zu. Ziellos fange ich an zu rennen, irgendwohin. Hauptsache weg von hier, weg von Raze. Hinter mir höre ich es jaulen, ich sehe aber nicht mehr zurück.
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