Das Blut der Unsterblichen

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 Kapitel 53 – Verhängnisvoll

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AutorNachricht
Luzifer McCanly
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BeitragThema: Kapitel 53 – Verhängnisvoll   Sa Jan 05, 2013 4:01 pm

Kapitel 53 – Verhängnisvoll

Im Flur, auf dem Weg zu unserem Zimmer, bleibe ich stehen und sehe Raze an, denn ich muss so schnell wie möglich zu Arik. Das was im Kino passiert ist, war Beweis genug und ich muss mit Raze darüber reden, schließlich kann ich nicht einfach zu einem Typen gehen und ihm nichts davon sagen. »Ich muss mal kurz mit dir reden. «
»Hier? « Verdutzt sieht er mich an und ich kann das noch vollziehen. Ich nicke. »Ja hier. Es geht um mein kleines Blutproblem. « Ich räuspere mich und fange dann an zu erklären. »Als ich vorhin kurz Weg war habe ich jemanden getroffen, sein Name ist Arik Jace Parker. Er ist ein Vampir und er hat mir angeboten mir zu helfen, also mit meinem Problem. « Raze sieht mich etwas skeptisch an, wahrscheinlich findet er die Vorstellung, das ich grade zu einem Mann gehe nicht grade toll, aber da muss er durch. Zu meiner Überraschung nickt er. »Okay, aber warum sagst du mir das hier auf dem Flur? « Ich seufze. »Ich wollte jetzt gleich zu ihm, weil in dem Kino... « Ich stocke kurz und hole tief Luft. »Im Kino hätte ich beinahe wieder die Kontrolle verloren und das darf einfach nicht passieren. Ich will das so schnell wie möglich klären. « Raze seufzt. »Dann geh ich schon mal vor, aber bleib nicht zu lange. « Um ihn zu bestätigen Nicke ich nur. »Aber nicht trinken, okay? « Besorgt sehe ich ihn an. Es ist gefährlich Raze alleine mit Alkohol zu lassen, aber was bleibt mir anderes übrig? »Ja,ja. « Ist das einzige was er dazu sagt. Er gibt mir noch einen flüchtigen Abschiedskuss und ist dann um die nächste Ecke verschwunden. Einen Moment lang sehe ich ihm nach, dann sehe ich mich um. Leider habe ich die Karte im Zimmer vergessen, aber ich glaube mich zu erinnern aus welchem Zimmer er gekommen ist. Ich laufe den Gang lang, auf der suche nach der Nummer und finde sie auch schnell. Unentschlossen bleibe ich davor stehen. Ist es wirklich sein Zimmer? Und wenn, ist er da? Will er mir wirklich helfen oder hat er mir vorhin nur Mist erzählt weil er mich loswerden wollte? Ich atme tief durch. Sei nicht so ein Schisser, Luzi. Vorsichtig hebe ich die Hand und Klopfe gegen die Tür. Ich warte eine ganze Weile bis man mir endlich aufmacht und tatsächlich, Arik steht vor meiner Tür. Zum ersten mal seit wir uns getroffen habe nehme ich ihn wirklich war. Er ist groß und sehr muskulös was ihn etwas bedrohlich erscheinen lässt, aber das alles macht sein Gesicht wett, denn er sieht aus, als wäre er grade aus dem Kindergarten entsprungen. Er hat wirres, dunkles Haar und große blaue Augen. Seine Züge sind nicht grade markant, eher weich, wie die eines Kindes. Von außen betrachtet ist er wirklich süß, aber nicht grade mein Typ. »Hey. «, begrüßt er mich mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen. Unsicher nicke ich ihm zu. »Tut mir leid das ich nicht angerufen habe, aber ich war grade in der Gegend und hatte deine Karte nicht dabei. Ich brauche deine Hilfe. « Ich sehe ihn flehend an.
»Ich brauche deine Hilfe. « Ohne zu warten nickt er und hält mir die Tür auf. Erleichterung durchflutet mich. Ich betrete den Raum und sehe mich um. Irgendwoher kommt mir das ganze bekannt vor. Ich durchforste mein Gehirn nach brauchbaren Informationen und stolpere dann über die Vampirin die mich den einen Abend nach Hause gebracht hat. War das nicht ihr Zimmer? Ich sehe Arik an. Sie meinte sie hätte einen Freund, ist das Arik? »Setzt dich doch. «, fordert er mich auch und deutet auf das Sofa. Ich komme dem Angebot nach und setze mich, woraufhin er sich neben mich setzt und sich zu mir dreht. »Am besten du schilderst mir einfach die Situation. « Er sieht mich freundlich und geduldig an. Situation? Woher weiß er das etwas passiert ist? Wahrscheinlich konnte er es sich an zehn Fingern abzählen, wenn ich ihm einen Spontanbesuch abstatte. »Okay. Es geht um meine Blutlust. «, fange ich an. »Ich habe es unter Kontrolle, aber wenn mir ich Raze nur annähernd nah komme kriecht es in mir hoch und von Minute zu Minute wird es schlimmer. « Ich muss ihm weder sagen wer Raze ist, noch was ich mit nah komme meine. Aufmerksam sieht er mich an und nickt dann. »Das wichtigste ist, dass du es willst und um alles in der Welt nichts von seinem Blut nimmst, nicht mal wenn der andere ein verstanden ist. Wenn du es nimmst wirst du es nie schaffen unter Kontrolle zu halten. « Ich beginne mir das alles ab zu speichern. Jedes Wort was er sagt könnte wertvoll sein, mein Durchbruch sein. »Verstanden, aber wie genau kriege ich das unter Kontrolle?
Ich will nicht immer von meinem Körper gezwungen werden von ihm zu trinken. Gibt es da einen Trick? « Hoffnungsvoll sehe ich ihn an. »Es gibt einige Vampire, die sich komplett von der Menschheit fern halten, dass macht das alles aber nur noch schlimmer, dann gibt es die Möglichkeit mit dem Blutkonserven. Pump dich damit voll bis du kein Blut mehr sehen kannst oder wenn im Moment der puren Lust das verlangen kommt beiße nicht ihn sondern ein Blutpäckchen. « Er macht eine Kurze Pause, redet dann aber weiter. »Und dann gibt es auch noch die Variante, dass du täglich etwas frisches Blut zu dir nimmst, nur ganz wenig, aber das wird dir sehr schwer fallen. « Auf Anhieb gefällt mir die letzte Version am besten, auch wenn sie schwer sein wird, denn sie erscheint mir unkomplizierter. »Welche Methode denkst du ist am besten? «, frage ich ihn trotzdem, schließlich ist er hier der Profi. »Um irgendwann ein normales Leben führen zu können, die Letzte. « Ich seufze frustriert auf und lächle dann leicht. »Vampir sein ist echt scheiße. « Arik lacht auf. »Ja, ich weiß. « Ich streiche mit meine Haare zurück und sehe ihn fragend an. »Ich habe gesehen das du Anwalt bist. Was für ein Anwalt bist du, wenn ich fragend darf? « Ich sehe ihn fragend an. Bei seiner liebenswürdigen Art und seinem Aussehen muss er doch einfach jeden Fall gewinnen. Ich als Richter würde sofort dahin schmelzen und ihn einfach nur noch knuddeln, wenn ich ihn sehen würde. Wie kann man so einem Mann sagen, das er verloren hat? Das geht doch gar nicht. Allein die Vorstellung ihn enttäuscht zu sehen lässt mich schmerzlich zusammen zucken. Er lächelt mich an. »Ich vertrete hauptsächlich Schattenwesen, wie Vampire, Werwölfe, Hexen und so weiter. « Aufmerksam sehe ich ihn an. So was in der Art habe ich mir schon gedacht. »Und als was arbeitest du? « Beschämt senke ich den Blick. »Bevor ich hier her kam hab ich in einem Pub gearbeitet. Ich habe schon überlegt, so lange ich hier bin, das ich mir noch einen Job suche oder so. « Schließlich weiß ich nicht wie lange wir noch hier bleiben und ich will nicht das Raze die ganzen Kosten trägt, denn schließlich ist das alles hier nur wegen mir. Ich muss an meinen alten Job denken und was daraus wohl geworden ist, schließlich habe ich nicht gekündigt, sondern bin einfach nicht mehr hingegangen, das ich nicht hingehen konnte wissen sie ja nicht. Gedankenverloren zupfe ich an meiner Hose herum. Er ist ein Anwalt und ich eine billige Barschlampe. Seufzend sehe ich auf und lächle schüchtern. »Ich weiß, nicht grade eine Leistung. « Er schüttelt den Kopf. »Job ist Job, Hauptsache man intrigiert sich in die Gesellschaft. « Dankbar lächle ich ihn an. Er ist so gerecht, so aufmunternd. Ich frage mich wie er das schafft in so einer Welt, ich hätte schon längst die Krise bekommen, nein. Ich korrigiere, ich habe die Krise bekommen. Ob er Prostitution auch als integrieren in die Gesellschaft, bezeichnen würde? Ich frage lieber nicht, aus Angst vor der Antwort. Ich räuspere mich bevor das peinliche Schweigen eintritt und stehe auf. »Danke, für alles was noch kommt. «, sage ich, denn ich bin mir sicher das ich noch öfters hier sein werde. Wir haben zwar nicht lange geredet, aber das was er mir gesagt hat hilft mir schon jetzt. Allein zu wissen wie ich es angehen muss ist beruhigend. Wir verabschieden uns und dann gehe ich raus, ohne ihn nach der Vampirin gefragt zu haben, aber was geht es mich auch an?

Als ich ins Zimmer komme ist alles ruhig. »Raze? « Suchend sehe ich mich nach ihm um, sehe sogar im Bad nach, doch nirgends eine Spur von ihm. Genervt stöhne ich auf. Bitte sage mir nicht das er unten an der Bar ist. Ich überlege runter zu gehen um nach zu gucken, entschließe mich dann aber dagegen. Ich werde ihn nicht ständig nachrennen. Wenn er sich besaufen will, bitte, soll er doch. Allein bei dem Gedanken kriege ich ein schlechtes Gewissen, schließlich weiß ich das er viel durch macht, aber das habe ich schließlich auch und habe nicht gleich angefangen zu trinken. Seufzend lege ich meine Jacke ab und entriegle die Tür, damit er auch im betrunkenen Zustand ins Zimmer kommt. Ich gehe ins Badezimmer um zu duschen. Da denkt man man hätte alles geschafft und dann kommt wieder so etwas, aber das schaffen wir auch noch, da bin ich mir sicher. Ich genieße das Wasser auf meine Haut, was mich wenigstens für den Moment glauben lässt das alles in Ordnung ist.
Als ich aus der Dusche komme tappe ich mit nackten Füßen zu meinem Koffer, der hinter dem Bett steht und suche mir Klamotten raus. Unterwäsche ist das erste was ich anziehe. »Raze? Luzifer? « Ich sehe auf und erkenne sofort Treys Stimme. In dem Moment drückt er auch schon die Türklinke runter und öffnet die Tür. Seinem Gesicht ist die Verwunderung an zu sehen, das die Tür offen ist. Ich stehe auf und vergesse dabei völlig das ich nur Unterwäsche an habe. »Trey? Was machst du hier? «, fragend und leicht besorgt sehe ich ihn an. Ich habe Angst vor schlechten Nachrichten. Vielleicht hat er mehr über Legion herausgefunden, etwas, was uns sagt das es noch nicht vorbei ist. Trey brauch einen Moment ehe er Antwortet. Ich erwische ihn, wie er kurz auf meine Brüste sieht, dann aber schnell hoch in meine Augen. »Ist Raze hier? «, fragt er nur. Endlich habe auch ich bemerkt das ich halbnackt vor dem Bruder meines Freundes stehe, zucke aber innerlich die Schultern. Mein Gott, es ist nur Unterwäsche, im Bikini würde ich genau so aussehen. »Nein, er ist nicht hier, wieso? Ist irgendetwas? « Meine Stimme ist besorgt, genauso wie meine Miene. Trey nickt und macht endlich die Tür zu, die er noch immer in der Hand hält. »Ja, und ich hab ehrlich gesagt etwas Angst es Raze zu sagen. « Ich höre wie er laut ausatmet und sofort fangen alle Alarmglocken in mir an zu läuten. »Ich hatte keine Wahl, sie waren mir auf den Fersen. Ich muss sie mit nehmen. Raven Darkness. «, fängt er an wirr zu reden. Ich gehe um das Bett herum, setze mich auf die Kante und bedeute ihm sich neben mich zu setzen. »Ganz ruhig, erzähl was passiert ist. « Ich sehe ihn ruhig an, schließlich nutzt es keinem etwas wenn ich jetzt in Panik ausbrechen würde. Trey setzt sich nicht, stattdessen fängt er an auf und ab zu laufen. Ich lasse ihn. »Jäger kamen zu mir und meinten sie wüssten wo Raven ist. Hätte ich mich geweigert wäre ich der nächste gewesen also bin ich mit. Wir haben sie verhaftet, sie sitzt in einer Gefängniszelle des Jägerrates. « Aus dem Augenwinkel her sieht er mich an, allerdings ohne auch nur eine Sekunde stehen zu bleiben. Ich sehe ihm seine Angst an. Wahrscheinlich denk er ich würde ausrasten und ich aussaugen oder so was. Ich nicke nüchtern, stehe auf und lege ihm eine Hand auf die Schulter damit er endlich stehen bleibt. »Mach dir keine Sorgen, ich kriege Raven da schon irgendwie raus und Raze werde ich erst einmal auch nichts sagen. « Der kriegt so oder so nichts mehr mit, soviel wieder säuft. Aufmunternd lächle ich Trey an.
»Ich verstehe wieso du das getan hast. « Und das tue ich wirklich. Niemand hat verlangt das er sein Leben für jemanden aufs Spiel setzt den er noch nicht ein mal kennt. Ich bin nicht wütend, auch nicht enttäuscht denn um ehrlich zu sein habe ich mit so etwas schon gerechnet. Erleichtert seufzt Trey auf. Er dachte wirklich ich reiße ihm den Kopf ab. »Ach so und noch etwas. Du und Raze seit offiziell als tot erklärt. « Na wenigstens etwas. Trey sieht mir in die Augen und auf ein mal breitet sich ein leichtes Lächeln auf seinen Lippen aus. Er packt meine Taille, zieht mich näher an sich und küsst mich. Ich stehe da wie vom Donner gerührt. Ich werde in Richtung Bett geschoben, bis wir beide darauf Fallen. Erst jetzt bin ich wieder in der Lage zu handeln, zu denken, jedoch zu spät, denn ich höre wie die Tür aufgemacht wird. Sofort drücke ich Trey weg, konzentriere mich aber noch nicht darauf ihm den Arsch auf zu reißen, sondern sehe Raze nur geschockt an. Ganz Ruhig Luzi, ermahne ich mich. Du kannst das aufklären. »Es ist nicht so wie du denkst. «, beginne ich, doch Raze sieht mich nur weiterhin ausdruckslos an. »Wir haben geredet und auf einmal hat er mich geküsst. Ich wollte das nicht. «, probiere ich es weiter und sehe dann zu Trey, als Raze immer noch nichts sagt und erwarte das er mir hilft. Trey deutet auf mich und sagt Trocken: »Sie wollte es genauso. « Fassungslos sehe ich Trey an. Wieso tut er das? Wieso zieht er mich da mit rein? »Halt deine Fresse und verpiss dich einfach. «, brüllt Raze ihn an, das erste was er von sich gibt, seit er hereingeplatzt ist. Ich zucke erschrocken zusammen. Sein Gesicht ist leicht rot vor Wut. Trey bleibt regungslos auf dem Bett sitzen, neben mir uns starrt Raze an. Ich erhebe mich endlich vom Bett und gehe auf ihn zu. »Raze... « Mehr kriege ich einfach nicht raus. Ich bin überfordert, endlos. »Komm mir jetzt nicht so. «, brüllt er nun mich an. Er ist betrunken, das merke ich sofort. Sein Blick ist auf mich gerichtet. Wütend. Abschätzig. Verletzt. Ab diesem Moment an weiß ich das er mir nicht glaubt. Ich habe verloren. »Ich war so Blind! « Er deutet auf Trey. »War es jetzt nur er? Oder kommen da noch andere dazu? Macht es dir eigentlich Spaß mit Gefühlen zu spielen? « Verzweifelt sehe ich ihn an. »Nein. Ich wollte das alles nicht. «, versuche ich mich zu verteidigen, doch es hat keinen Zweck. Ich gebe zu das die Sachlage schlecht aussieht. Ich, in Unterwäsche unter seinem Bruder, aber er muss mir doch vertrauen. Er weiß genau wie Trey ist, es ist nicht das erste mal das er sich an mich ran macht. Raze schnaubt verächtlich. »Ja klar, das sieht man dir an. Jetzt kommt bestimmt gleich der Knaller und du erzählst mir das Lucas recht hatte, was? Und ich bin auch noch so bescheuert und bekomme davon nichts mit. « Ich zucke jedes mal zusammen. Er wird immer lauter und lauter. »Womit hatte Lucas recht, Raze? Ich habe nichts gemacht, ich schwöre es. « Ich habe Angst, Angst ihn zu verlieren und somit mein ganzes Leben. Er schüttelt den Kopf, immer wieder. Ich kann sagen was ich will, er wird mir nicht glauben. »Er hat mir alles erzählt. Du hast hier, vor der Tür mit ihm gefickt und dann erzählst du mir das Blaue vom Himmel. Vögelst du diesen Arik auch? « Total perplex sehe ich ihn an. »Ich habe nicht mit Lucas geschlafen, genauso wenig wie mit Arik oder sonst wem. « Meine Stimme ist leise, kaum ein Flüstern. Wie kann er all das nur denken? Niemals würde ich ihn betrügen, noch nicht mal auf die Idee kommen. »Einmal Nutte immer Nutte. «, schreit er. Mein Herz zerspringt in tausend Teile. Seine Hände ballen sich vor Wut zu Fäusten. »Geh und mach was du am besten kannst, vögel dich durch die Weltgeschichte, ist mir jetzt auch scheiß egal. « Ehe ich es mich versehe ist er aus dem Zimmer verschwunden. Wie erstarrt stehe ich da. Tränen steigen mir in die Augen. Ich habe es geschafft, mal wieder. Mein Körper erwacht wieder zu leben und will Raze nach, mit ihm reden, doch bevor ich auch nur den ersten Schritt machen kann werde ich von hinten gepackt. »Oh nein. Glaub mir, das willst du dir nicht antun. «, sagt Trey leise. Seine Stimme ist traurig. Ich versuche mich los zu machen, doch meine Tränen rauben mir die Kraft. »Lass mich los. «, schreie ich ihn an. Rate hat recht, wenn er es schon sagt muss es stimmen. Ich bin ein niemand. Ich bin es nicht wert geliebt zu werden. Ich mag zwar jetzt nichts gemacht haben, aber er hat recht. Ein mal Nutte immer Nutte. Ich höre auf mich gegen Trey zu wehren. Die ganze Zeit hat er nur zu gesehen. Er hat gelogen, hat zu gesehen wie Raze mir die Schuld gegeben hat. Ich sacke in seinen Armen zusammen und fange hemmungslos an zu weinen. Er hält mich oben, lässt mich immer noch nicht los. Irgendwann reiße ich mich los, drehe mich zu ihm um und fange an auf ihn ein zu schlagen.
»Das ist alles deine Schuld! Du hast gelogen. « Dann breche ich ein weiteres mal zusammen und lande auf dem Boden. Ich schlage die Hände vor das Gesicht und schluchze einfach nur noch. Trey hockt sich vor mich. »Es tut mir leid. Ich weiß wie Raze besoffen drauf ist. Wenn ich ihm die Wahrheit gesagt hätte, hätte er mich um gebracht. Es war also theoretisch besser wenn er denkt das wir beide gleich viel Schuld haben. Ich konnte nicht ahnen das er dich so anmacht. « Ich hebe meinen Kopf und sehe ihn hasserfüllt an. »Du bist so ein egoistisches Arschloch. Ich weiß nicht was ich dir getan habe. Du hast alles kaputt gemacht, endlich habe ich gedacht glücklich zu werden. « Ich kämpfe mich hoch und packe ihn mit aller Kraft an dem Arm, um ihn dann zur Tür zu zerren und ihn raus zu stoßen. »Wehe du kommst doch ein mal hier her. « Ich schlage ihm die Tür vor der Nase zu.
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Kapitel 53 – Verhängnisvoll
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