Das Blut der Unsterblichen

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 Kapitel 48 – Viersamkeit

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AutorNachricht
Luzifer McCanly
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Anzahl der Beiträge : 12091
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BeitragThema: Kapitel 48 – Viersamkeit    Di Jan 01, 2013 12:44 am

Kapitel 48 – Viersamkeit

»Voilla. Ich habe gekocht. « Verkünde ich und schütte die Tüte auf dem Bett aus, die gefüllt ist mit Currywurst, Pommes und die Medikamente die Raze braucht. Raze fängt an zu lachen und sieht mich an. Sein Blick ist unergründlich. Verwirrt sehe ich ihn an, frage aber nicht nach sondern quittiere seinen Blick mit einem leichten Lächeln. »Bedient euch. «
Mia ist noch immer nicht wach geworden, was mir allmählich sorgen macht. Raze kämpft sich hoch, nimmt sich eines der in Folie gepackte Päckchen, packt es aus und schiebt sich den ersten Happen von der Wurst in den Mund. Ich bin froh das er etwas isst, wer weiß wie großen Hunger er jetzt hat? Auch Trey nimmt sich eine Portion Pommes und zieht sich auf den Stuhl zurück. Ich lächle beide zufrieden an, komme mir aber etwas doof vor nur herum zu stehen während die anderen essen. Raze hat in Sekundenschnelle alles aufgegessen, rückt etwas mehr zu Mia ran und klopf neben sich auf die Decke. Ich lasse mir das nicht zwei mal sagen und setze mich direkt neben ihm hin. Er sieht mich an und grinst breit. »Rieche ich stark nach Curry? « Ich erwidere sein Grinsen verschlagen, nehme sein Gesicht in meine Hände und küsse ihn, lasse jedoch relativ schnell wieder von ihm ab und tue so als müsste ich überlegen. »Nein, aber du schmeckst danach. « Ich tunke meinen Finger in der Restsoße, die er immer noch auf seinem Schoß hat und stecke ihn mir in den Mund. Blut wäre definitiv besser. Raze sieht mich schmollend an, als ich von ihm ablasse und lehnt sich dann zurück. Sein Blick wandert durch den Raum. Ich bin mir sicher das auch ihm aufgefallen ist das Lucas weg ist, aber auch er sagt nichts dazu. »Ich fühle mich wie in einem Krankenhaus. « Auch mein Blick wandert durch den Raum.
»Wieso? «, frage ich ihn und sehe dabei Trey an, der mich kurz ansieht, den blick aber schnell wieder sinken lässt. Das eben war unser erster Kuss vor Publikum und dieser Gedanke fühlt sich verdammt gut an. »Fast jeder hier fühlt sich scheiße, alle sitzen herum und schweigen. Die ganze Situation ist irgendwie unbehaglich, wie im Krankenhaus. «, beantwortet er meine Frage. Ich sehe ihn wieder an. Eigentlich fühle ich mich gar nicht so schlecht, aber ganz unrecht hat er auch nicht. »Wir können ja auch schlecht eine Party feiern. « Ein Grinsen stiehlt sich auf mein Gesicht. »Aber Hey, im Krankenhaus würdest du nicht mit zwei hübschen Frauen in einem Bett liegen. « Auch er fängt an zu grinsen. »Wohl wahr, was für ein Luxus, aber wäre eine Party jetzt so verkehrt? «
»Und was sollte das für eine Party sein? Du kannst noch nicht mal zwei Schritte gehen. Mia liegt flach. Trey ist ein Idiot und ich habe keine Lust auf Party. « Raze zieht einen Flunsch, sieht es aber ein und nickt. »Stimmt, du hast recht. Dann ein andermal. «
»Und warum bin ich jetzt ein Idiot? «, meldet sich Trey das erste mal wieder zu Wort und sieht mich böse an. Ich lächle ihn an, nehme ein Kissen und werfe es ihm an den Kopf. »Weil du einer bist. «, lache ich. Meine Laune ist erstaunlich gut. Auch Raze fängt an zu lachen und bedeutet Trey zu uns zu kommen, der der Forderung dann auch nach kommt. Er wirft das Kissen zu mir zurück und stellt sich an die Bettkante. »Ich weiß jetzt was wir für eine Party feiern. «, verkündet Raze mit einem Lächeln.
»Eine Pyjama-Party das berechtigt uns alle im Bett und auf der Couch ab zu gammeln. « Trey lacht leicht. »Das ich so was mal aus deinem Mund höre. «
»Ich habe aber keinen Pyjama. «, werfe ich ein, wohl wissend das das ein geltendes Argument sein wird. Raze zuckt die Schultern. »Na und? Mia, Trey und ich haben auch keinen. « Mit einem lüsternen Grinsen sieht er mich an. »Und wenn die anderen beiden nicht da wären, könntest du von mir aus auch gar nichts an haben. « Ich rolle mit den Augen. Das war mir klar. »Warte, ich habe eine Idee. « Ich springe auf und flitze ins Badezimmer. In Windeseile ziehe ich mich aus und meinen zerschnippelten Strampler wieder an. Ich gehe wieder raus zu den Jungs und werfe mich in Pose. »Tada. « Ich grinse die beiden an, gehe dann aber wieder zum Bett, setze mich darauf und sehe an mich runter. »Es ist nur Schade das ich ihn in meinem Suff zerschnitten habe. « Sowohl Raze als auch Trey gaffen mich an, woraufhin Raze Trey ein Kissen ins Gesicht drückt. »Glotze nicht. « Er lässt das Kissen aber schnell wieder sinken, als er sich an Mia wendet. »Jetzt fehlt nur noch Mia. Wenn sie in den nächsten 5 Minuten nicht verschwunden ist, ist sie dabei. « Er pikst ihr in die Seite, und lässt nicht locker, bis sie sich zum ersten mal regt, aber nur um sich weiter weg von ihm zu legen. Das ist ein gutes Zeichen. »Lass mich. «, mault sie verschlafen. Raze lässt nicht nach und pikst sie weiter. »Aufstehen, das Essen wird kalt. « Mia schlägt seine Hand weg, scheint erst jetzt zu bemerken wer er eigentlich ist. »Finger weg McCanly. «, faucht sie ihn an, dreht sich aber nicht zu ihm um. Ihre Stimme hört sich schwach an, aber besser als ich gedacht habe. Raze nimmt sofort die Hand weg, was Trey ausnutzt und sich zu ihr dreht. »Gilt das auch für mich? «, will er wissen und grinst breit. Endlich setzt sie sich auf und wirft Trey einen vernichtenden Blick zu. »Besonders für dich. « Anschließend reibt sie sich die Augen, als wenn sie das nicht mehr länger aushalten würde. Ein leises Kichern kann ich mir nicht verkneifen. »Ich habe doch gesagt du bist ein Idiot. «, necke ich ihn weiter. »Was habe ich euch eigentlich getan? «, will er wissen und sieht uns alle nacheinander an. Auch Raze grinst, findet das alles ebenso lustig wie ich. Ich stehe auf und sammle den Müll auf den Trey und Raze hinter lassen haben und tätschle beim vorbei laufen Treys Kopf. »Du hast uns nichts getan mein kleiner. « Ich spüre förmlich wie er herumbockt, als ich den Müll wegschmeiße und mich anschließend an die Wand lehne um Mia besser ansehen zu können. »Bleibst du heute Nacht hier? « Sie sieht mich an und scheint darüber nach zu denken, nickt dann aber, was mich erleichtert. In dem Zustand würde ich sie ungern nach Hause schicken. »Wenn ihr nichts dagegen habt würde ich hier bleiben. «, antwortet sie mir uns schielt dabei leicht zu Raze. Macht sie sich wirklich um ihn Sorgen? »Na klar, bleib. «, übernimmt Raze und lächelt sie an. Auch er scheint ihre Unsicherheit gemerkt zu haben. Sie leidet mehr an der Situation als ich gedacht habe. Mein Blick ist auf sie geheftet, lasse sie nicht aus den Augen. Ich versuche aus ihr schlau zu werden, wieso sie das alles tut, für uns, für Raze. »Hat jemand etwas zum Schlafen für mich? « Damit reißt sie mich aus den Gedanken. Ich will ihr grade Antworten, als Raze mir wieder zuvor kommt. »In dem Koffer dort hinten sind ein paar T-Shirts. « Fragend sieht er Trey an und deutet dann auf den Koffer. »Wärst du so gut, Trey? « Trey nickt leicht und steht auf ohne zu Murren um ein weißes Shirt von Raze raus zu holen und es dann Mia zu geben, diese nimmt es dankend entgegen, steht langsam auf und geht wortlos ins Bad. Trey setzt sich wieder aufs Bett und sieht ihr nach, es ist jedoch nicht der Blick den er mir immer zuwirft, dieser hier ist intensiver. Die ganze Zeit über die Mia im Bad ist bleiben wir still. Keiner von uns sagt ein Wort, wir sehen uns noch nicht ein mal an. Mia kommt schnell wieder und setzt sich dann aufs Bett. Das Shirt ist ihr natürlich viel zu groß und geht ihr bis weit über den Hintern, ihre Beine sind nackt. Sie hat etwas Farbe bekommen, was mich beruhigt. Von Minute zu Minute sieht sie besser aus. Raze ist der erste der wieder etwas sagt und es ist natürlich an Mia gerichtet. »Danke, dass du mich von dem Ding befreit hast. « Ich sehe das er unsicher ist, nicht weiß wie er sich ihr gegen über verhalten soll und ich kann es verstehen. Wie würde ich reagieren? Genau so. Mia seufzt laut auf, weicht aber seinem, Blick aus. »Schon gut. Ich war ja nicht ganz unschuldig daran, dass das Ding überhaupt in dir war. « Das Ding? Trauen sie sich, nun wo er weg ist, nicht mehr seinen Namen aus zu sprechen? »Sehe es als Wiedergutmachung. «, schließt Mia schließlich, sieht Raze aber noch immer nicht an. Raze nickt nur und sieht sie stumm an. Endlich stoße ich mich von der Wand ab, gehe zum Bett und nehme ein weiteres Folienpäckchen und reiche es Mia, als mir einfällt das sie etwas essen sollte. »Ich habe dir etwas zu essen mitgebracht. « Sie sieht nüchtern auf das Päckchen und dann hoch zu mir. »Danke, ich bin nicht grade hungrig. Gib es den Jungs. « Sie deutet auf Raze und Trey. Raze verneint mit einer einzigen Handbewegung, genauso wie Trey. Ich lasse das Päckchen zurück auf das Bett sinken. »Wir müssen noch klären wer wo schläft. «, sage ich im Geschäftston und sehe Raze fragend an. Für Raze stellt sich die Frage gar nicht, denn er antwortet schnell, als wäre alles schon von Anfang an klar gewesen. »Ihr Mädels nehmt das Bett. Trey den Boden und ich schlafe auf dem Sofa, sofern ihr mir helft dort hin zu kommen. « Trey nickt bestätigend, doch ich bin damit nicht einverstanden und schüttle den Kopf. »Nein, Raze. Du schläfst im Bett, denn du bist der der hier geschwächt ist. Das Sofa ist viel zu schmal für dich. Mia schläft hier mit dir, wenn es okay für dich ist? « Fragend sehe ich Mia an, schließlich will ich sie zu nichts zwingen, ich weiß ja wie schwierig es zwischen den beiden ist. Sie zuckt mit den Schultern. »Mir ist es egal wo ich schlafe. «
»Ich bin nur etwas schwach und unsicher auf den Beinen. «, hält Raze dagegen, wahrscheinlich in der Hoffnung, das ich nachgebe, aber da kennt er mich wohl schlechter als ich dachte. Ich rolle leicht mit den Augen und sehe ihn dann wieder an. »Hast du nicht gesagt du willst in Zukunft auf mich hören und du bist nicht nur ein bisschen unsicher. Tu mir doch einfach den gefallen, ja? « Ich sehe ihn flehend an. Kann er nicht ein mal das machen worum ich ihn bitte? Er sieht mich genau an. »Aber doch nicht bei so was lächerlichem wie ein Schlafplatz. Meine Mom hat mich gut erzog, man lässt eine Frau nicht auf der Couch schlafen. « Traurig sieht er mich an. Wie kann ich ihm denn jetzt noch widersprechen? Seufzend lasse ich die Schultern nach unten sacken und sehe ihn ergeben an. »Meinetwegen, aber eine Massage kriegst du morgen von mir nicht wenn du über Rückenschmerzen klagst. « Er schmollt nur leicht, gibt Trey dann aber ein Zeichen ihm zu helfen. Er hilft ihm auf zu stehen und dann zum Sofa zu kommen auf das er ihn vorsichtig setzt. Ich sehe zu Raze rüber und lächle ihn an. »Willst du jetzt schon schlafen gehen? Ich dachte du willst eine Pyjama-Party. « Ich begebe mich zur Minibar und hohle Champagner heraus. Raze grinst mich nur an, was Antwort genug ist und zieht sich sein Shirt aus und streift sich zunächst die Jeans ab, bis er nur noch in seiner Unterhose da sitzt. »Geht noch nicht, Trey hat sich noch nicht umgezogen. « Raze wirkt fast schon kindlich und dieser Gedanke gefällt mir. Ein unbeschwerter, kindlicher Raze. Daran könnte ich mich gewöhnen. Erwartungsvoll sehen wir beide Trey an. Trey begegnet meinem Blick und fängt auf der stelle an provokativ zu strippen. Ich lache laut und hebe die Champagnerflasche. »Striptease! «, rufe ich und beginne den Alkohol an die anderen zu verteilen und schwinge mich dann neben Raze auf das Sofa. Mia scheint das alles nicht zu interessieren, sie sieht nur auf ihr Glas und beteiligt sich gar nicht an dem Geschehen. Die Stimmung von Trey, Raue und mir ist ausgelassen. Raze hebt sein Glas und grinst Trey an. »Dir ist hoffentlich bewusst das man dich erst schön saufen muss. « Er hebt sein Glas an die Lippen und trinkt einen Schluck. Trey zögert nicht und wirft ihm das Shirt ins Gesicht was er grade ausgezogen hat und macht sich dann an seine Hose, hört aber auf zu tanzen. »Hier wird es dann unsexy. Ich habe leider meine Stripperhose nicht an. « Trey zieht sich die Hose ganz aus und wirft Mia, die in desinteressiert an sieht, ein freches Lächeln zu. »Das war schon von Anfang an nicht sexy. «, quittiert sie sein lächeln. »Ich kann das eben nicht so gut. Du kannst mir ja zeigen wie das geht. « Trey kann es einfach nicht lassen. Schmollend sehe ich zu Trey und sage leise, so das nur Raze es hören kann. »Was denn? Das wars schon? Soll ich dem mal zeigen wie so was geht? « Raze lächelt mich an. »Ich stimme dafür. « Ich lege eine Hand auf sein Bein und drücke leicht zu. »Wenn wir alleine sind. « Ich zwinkere ihm zu und widme mich dann dem Schauspiel vor uns.
»Bei dir kann man nichts mehr retten. «, kontert Mia grade kalt während Trey locker mit den Schultern zuckt. »Ich kriege oft zu hören das ich ein hoffnungsloser Fall bin. « Sein Blick ist nach wie vor unverschämt. »Aber ich denke das du meine letzte Hoffnung bist und noch was raus reißen kannst, bevor ich in der Welt der untalentierten Frösche untergehe. « Ich runzle die Stirn. Weiß er was er da redet? Wenn er Mia beeindrucken will, wird das so ganz sicher nichts und das zeigt sie auch deutlich. »Ich schätze das Untalentiertsein ist dein kleines Problem. « Sie nimmt noch einen Schluck von ihrem Champagner und setzt dann nach. »Du besitzt das Gehirn eines sieben Jährigen und die Statur hast du auch. « Ich muss ihr recht geben. Raze ist definitiv der besser bebaute von den beiden. Trey sieht kurz an sich runter und sieht sie dann wieder an. »Woher willst du wissen auf welchem Niveau mein Gehirn ist? Du kennst mich nicht. « Jetzt scheint auch Trey leicht bissig zu werden. Er hätte sich einfach nicht mit Mia anlegen sollen. Wenn du dich selber anhören würdest, wüsstest du das. « Sie ist die Ruhe selbst. »Was willst du eigentlich damit bezwecken? «, fragt sie ihn und sieht ihn auch dementsprechend an. Wieder zuckt Trey mit den Schultern.
»Das war der Ersatz für die ganzen billigen Anmachsprüche. «
»Gefällt mir beides nicht. «, verkündet sie, steht auf und verschwindet im Badezimmer. Raze neben mir hat ein Dauergrinsen auf dem Gesicht, hält es aber nicht für nötig etwas zu sagen, ganz im Gegenteil zu mir. »So wird das nie was Trey. « Er sieht mich an. »Sie ist eine harte Nuss, doch ich werde sie knacken. « Er sieht mich entschlossen an, doch ich zucke nur mit den Schultern. »Mach was du nicht lassen kannst, aber beiß dir nicht die Zähne an ihr aus und spiele nicht mir ihr, verstanden?
Sie hat schon genug durch gemacht. « Nach all dem Mit Raze und mir brauch sie einfach nicht noch jemanden der ihr das Herz bricht. Ich kenne Trey zwar nicht besonders gut, aber er scheint mir nicht grade der einfühlsame Mensch zu sein. »Was denkst du denn von mir? «, fragt er mich geschockt und ich antworte sofort und wahrheitsgemäß. »Nichts gutes. « Trey sieht mich fest an, ernst, was mich überrascht. »Unsere Mutter trichterte uns ein das Frauen kein Spielzeug sind, dass wir sie gut behandeln sollen und so weiter. So ein paar harmlose Sprüche tun niemandem weh. « Ich lächle ihn zufrieden an und nicke. »Du hast recht, wenn du nur annähernd so aufgewachsen bist wie Raze, dann kann nicht so viel schief gelaufen sein. « Liebevoll sehe ich Raze an, der mich seinerseits anlächelt. »An und für sich ist er ein lieber Kerl und abgesehen von seinen Drogen- und Alkoholproblemen, Diebstahl und der schweren Körperverletzung wegen dem er gesessen hat, unterscheiden wir uns kaum. « Trey steht grade, fast schon stolz da. »Ich habe mich verändert. Ich habe für meine Taten eine Strafe erhalten. Ich nehme keine Drogen mehr und trinke nur in maßen. Ich prügle mich nicht und klauen tue ich auch nicht mehr. Ich gehe arbeiten und nebenbei Studiere ich. « Das er bei den vielen Aufzählungen überhaupt noch Luft bekommen wundert mich. Er ist stolz über das was er geschafft hat und das kann er auch, wie ich finde. »Schön das wir drüber gesprochen haben. « Raze lächelt auch Trey an, was ich mal so deute, das er mit mir der gleichem Meinung ist. Als Mia wieder aus dem Badezimmer kommt herrscht betretenes Schweigen. Trey lächelt sie nur schüchtern an, was Mia erfolgreich ignoriert. Sie setzt sich auf die Sofalehne, um sich dort noch mal nach zu schenken. Die Stille wird zum ersten mal wieder von dem Klingeln von Treys Handy unterbrochen.
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Kapitel 48 – Viersamkeit
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