Das Blut der Unsterblichen

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 Kapitel 40 - Schuldgefühle

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AutorNachricht
Luzifer McCanly
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Anzahl der Beiträge : 12091
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BeitragThema: Kapitel 40 - Schuldgefühle   Do Dez 13, 2012 9:05 am

Kapitel 40 - Schuldgefühle

Raze steht wie erstarrt da. Von einer Sekunden auf die andere ist er kreidebleich geworden. Trey sieht ihn weiterhin an und spricht mit ruhiger Stimme weiter. »Sie wurde vor zwei Tagen von einem Wolf angefallen und tödlich verletzt. « Noch immer steht Raze starr da, presst dann aber heraus: »Wie angefallen? « Trey rollt mit den Augen, was ich ziemlich taktlos finde und sieht mich dann einen Augenblick an, wendet sich dann aber wieder an Raze. »Na du weißt schon. Dad hat sie im Wald gefunden, ziemlich über zugerichtet. « Trey denkt also das ich ein Mensch bin und weiß nicht wie viel ich wirklich über all das weiß, über unsere Welt, mache aber erst mal keine Anstalten ihn auf zu klären. Traurig sehe ich zu Raze. Seine Mutter, die die er am aller meisten geliebt hat, die ihm alles bedeutet hat, tot. Ich kann mir nicht mal annähernd vorstellen wie er sich jetzt fühlt, denn ich habe nie jemanden gehabt, dem ich so viel bedeutet habe wie ein Kind seiner Mutter etwas bedeutet und umgekehrt. Mit einem Mal dreht sich Raze um und fegt mit einer einzigen Bewegung die Vase und und eine Schale von der Kommode, die mit einem lauten Knall auf dem Boden aufkommen und zerspringen. Erschrocken zucke ich zusammen, stehe dann aber auf, gehe zu ihm und drehe ihn an der Schulter sanft zu mir herum. Ich sehe ihm tief in die Augen und ziehe ihn dann in meine Arme. Über Raze Schulter sehe ich Trey an, der bewegungslos dasteht und uns beobachtet. Entweder kann er seinen Kummer sehr gut überspielen, oder ihm ist alles egal. So oder so ist er mir nicht grade sympathisch. Ich halte Raze fest in meinen Armen und lasse ihn nicht los. Er fängt leicht an zu zittern, doch ich drücke ihn nur noch fester an mich um ihm zu zeigen das ich da bin und ihn jetzt nicht alleine lassen werde. »Soll ich dich einen Moment alleine lassen mit deinem Bruder? Oder ganz alleine? «, flüstere ich ihm zu und schließe die Augen. Ich will ihn nicht alleine lassen, aber wenn er das will dann werde ich gehen. »Es wäre zwar sicherer für dich, aber ich will jetzt nicht allein sein. «, flüstert er zurück. Seine Stimme ist brüchig. Ich nicke leicht und löse mich von ihm, bleibe aber neben ihm. Raze dreht sich wieder zu Trey um. Er scheint sich wieder etwas mehr unter Kontrolle zu haben.
»Hat Er sich irgendwie darüber geäußert? « Er? Wer ist Er? »Er gibt die dir Schuld. «, antwortet ihm Trey, als wäre das selbstverständlich. Raze nickt bestätigend. »Das habe ich mir schon gedacht. Und da ist er nicht der einzige. « Nun sehen sowohl ich, als auch Trey ihn verwirrt an.
»Wie meinst du das? «, fragt Trey als erstes. Raze stöhnt leidend auf. »Ich weiß auch nicht wie das passieren konnte. Irgendwie habe ich mich losgerissen und bin dann durchs Fenster gesprungen. « Trey sieht ihn immer noch Verständnislos an, doch ich begreife endlich was er meint. Er denkt, er hätte seine Mutter umgebracht. Er denkt wirklich er wäre zu ihr gegangen, als Vollmond war und hat sie umgebracht. Das er das denkt versetzt mir ein Stich durchs Herz. Nein. Laut atmet Raze aus und sieht Trey tief in die Augen. »Ich kette mich bei Vollmond immer im Keller an, denn wenn ich ein Wolf bin kann ich meine Handlungen nicht richtig Kontrollieren und weiß am nächsten Tag auch nicht was passiert ist. Vor zwei Tagen war Vollmond. ich habe mich irgendwie los gerissen und bin durch das Fenster gesprungen. Als ich am nächsten Tag wach wurde war ich Blut beschmiert. Es ist also möglich das ich meine eigene Mutter getötet habe ohne es zu wissen. « Treys Mund steht offen, bringt aber keinen Ton heraus. Kurz sieht er mich an und an seinem Blick erkenne ich, das er endlich begriffen hat, das ich über alles Bescheid weiß, sogar noch besser als Raze und er. Ich jedoch bleibe ruhig und behalte einen kühlen Kopf. »Raze,wir hatten zwei Jäger im Haus, denkst du nicht das Blut kam von denen? Und das du aus dem Fenster gesprungen bist ist auch noch nicht gesagt. « Traurig sieht Raze mich an. »Ja, okay, schon möglich, aber hast du dir das Fenster mal genau angesehen? Wenn ich nicht durch gesprungen bin wer dann? An dem Glas war Blut. Irgendjemand muss durch gesprungen sein und dazu kommt der Schnitt in meinem Gesicht. « Er deutet auf seine Wange, wo sich vorher noch ein Schnitt befunden hat, doch der ist bereits vollkommen geheilt. »Das mit dem Schnitt an der Wange war ich Raze. « Ich sehe ihn entschuldigend an. »Und das mit dem Fenster hätte auch ein Jäger sein können. « Raze legt den Kopf schief und sieht mich durchbohrend an. Ich kann sagen was ich will, er würde sich so oder so die Schuld dafür geben. »Hast du nicht gesagt es waren zwei Jäger? Ich habe Leichenteile von zwei Menschen gefunden, also können sie es nicht gewesen sein, da sie tot warten. Oder war das Fenster kaputt bevor ich mich losgerissen habe? « Ich schüttle entschieden den Kopf. Selbst wenn er sich die Schuld an allem gibt, ich werde das nicht zulassen. »Ich meinte eher das du sie gegen das Fenster gestoßen hast oder so was ähnlich, oder durch das Fenster, nur das sie dann wieder rein gekommen sind. Mein Gott Raze es gibt viele Möglichkeiten dafür das das Fenster kaputt ist. « Endlich kommt Trey wieder zu sich, konzentriert sich aber nicht auf das eigentliche Problem, sondern auf mich und zeigt mit einem Finger auf mich. »Du hast sie in alles eingeweiht? «, fragt er Raze ungläubig. »Weißt du nicht mehr, wie du damals gesagt hast, das du niemanden von dir erzählen wirst? Was machst du wenn sie dich verpfeift? « Geschockt sieht er uns beide an Raze lässt sich von ihm nicht aus der Ruhe bringen und rollt mit den Augen. »Denkst du denn ich bin der einzige Werwolf auf der Welt? Sie ist zum Teil auch einer. « Trey sieht jetzt verwirrt drein und mustert mich. »Wie zum Teil? «, fragt er wenig elegant. Ich verschränke die Arme vor der Brust und lächle ihn mit einem aufreizenden Lächeln an und entblöße damit mit Absicht meine ausgefahrenen Fangzähne. »Reizend wie du mir vertraust. Ich bin ein Hybrid. « Beeindruckt sieht Trey mich nun an. »Heiß! «, ist das einzige was er dazu herausbringt. Wie geistreich. Genervt verdrehe ich die Augen, doch dann meldet sich Raze wieder zu Wort, der Trey kurz einen bösen Blick zuwirft, mich dann aber anlächelt. »Da muss ich ihm zustimmen, aber das warst du auch schon bevor du zum Hybriden wurdest. « Trey lässt sich von Raze Blick nicht beeindrucken und grinst weiter wie ein Idiot und beäugt mich. »Wie? Das kommt nicht durchs Vampirdasein? « Raze wendet den Blick nicht von mir ab, was dazu führt das ich mich etwas beobachtet fühle, sage aber nichts, weil ich es auf eine Art und Weise doch schön finde. »Nein sie war schon immer so atemberaubend. « Unweigerliche fühle ich mich geschmeichelt, lasse es mir aber nicht anmerken und lasse mich aufs Sofa plumpsen. »Es reicht Jungs. Ihr könnt mit dem Geschleime aufhören. « Raze lacht leicht, was wie Musik in meinen Ohren ist, jedoch verstummt er schnell wieder. Er geht zur Minibar und macht sie auf. »Will noch jemand etwas trinken? « Besorgt sehe ich ihn an. Es ist gar nicht gut, wenn er anfängt zu trinken. Bestimmt schüttle ich den Kopf. »Ich will nichts, danke. Ich gehe noch mal schnell ins Bad meine Wunden versorgen. « Ich stehe auf und gehe zurück ins Badezimmer. Schnell trage ich auf meine Wunden eine von den Salben auf die Raze mitgenommen hat und gehe dann wieder raus zu den Männern. Mir stockt der Atem, als ich sehe was sie machen. Raze hält Trey am Hals fest und stemmt ihm an der Wand hoch. Trey baumelt unbeholfen an der Wand und versucht sich los zu machen. »Raze. «, rufe ich ihm zu und haste schnell zu den beiden. Ich stelle mich auf Treys Seite und sehe Raze tief in die Augen. Sanft lege ich eine Hand auf die von Raze und drücke sie leicht runter. »Raze, er ist dein Bruder, lass es. « Trey wehrt sich nicht, starrt Raze nur wütend an. Was ist denn passiert das Raze ihn so anspringt? Raze sieht mich an und ich sehe den leeren Ausdruck in seinen Augen. Das ist klein gutes Zeichen. Automatisch drücke ich fester zu, jedoch diesmal mit meiner Vampirstärke und breche ihm somit die Hand. Mit einem lauten Knacken lässt er von Trey ab. Ich nutze die Chance und stürze mich auf ihn, damit er nicht auf die Idee kommt ihn noch Mals anzugreifen. Wir landen auf dem Bett, ich über ihn und drücke ihn runter, so das er sich nicht bewegen kann. Eindringlich sehe ich ihm in die Augen und klatsche ihm leicht eine. »Reiß dich zusammen! « Hinter mir höre ich Trey nach Luft ringen, beachte ihn aber nicht weiter. Raze drückt sich gegen mich, versucht los zu kommen, ich gebe ihm aber keine Chance dazu. »Scheiße. «, flüstere ich, da ich bemerke das sich sein Zustand nicht bessert. Ohne nach zu denken hohle ich aus und schlage ihm hart gegen den Kopf, so das er in Ohnmacht fällt, in der Hoffnung das er, wenn er wieder aufwacht, wieder in Ordnung ist. Vorsichtig gehe ich von ihm runter und drehe mich zu Trey, der auf dem Boden hockt und versucht seine Atmung zu normalisieren. »Du! Mitkommen! «, vordere ich ihn auf und marschiere raus auf den Flur, damit uns Raze nicht hört, falls er aufwachen sollte.
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