Das Blut der Unsterblichen

Ein Paar, eine Liebe, viele Hindernisse ...
 
StartseitePortalAnmeldenLogin
Die aktivsten Beitragsschreiber
Luzifer McCanly
 
Raze McCanly
 
Aeon McCanly
 
Lucas Roalstad
 
Luuk McCanly
 
Trey McCanly
 
Jace Harondale
 
Luca Summers
 
Isabelle Lightwood
 
Bjane Baker
 
Neueste Themen
» 1. Kapitel
Di Mai 29, 2018 12:01 pm von Luzifer McCanly

» Prolog
Sa Mai 26, 2018 7:51 pm von Luzifer McCanly

» Olive May
Di März 19, 2013 2:18 pm von Olive May

» Sean Raze McCanly
Di März 19, 2013 2:11 pm von Sean Raze McCanly

» Gwen McCanly
Di März 19, 2013 2:05 pm von Gwen McCanly

» Diego Verlac
Mi März 13, 2013 4:08 pm von Diego Verlac

» Kapitel 66 – Falsches Leben ( Raze )
So März 03, 2013 2:18 pm von Luzifer McCanly

» Kapitel 65 – Jade Franklin ( Raze )
Sa März 02, 2013 10:25 pm von Luzifer McCanly

» Kapitel 64 – Aufschlüsselung ( Raze )
Fr März 01, 2013 8:29 pm von Luzifer McCanly

» Kapitel 63 – Gestrandet ( Raze )
Fr März 01, 2013 4:47 pm von Luzifer McCanly

» Kapitel 62 – Fehler ( Raze )
Do Feb 28, 2013 10:03 pm von Luzifer McCanly

» Kapitel 61 – Happy Birthday
Do Feb 28, 2013 11:20 am von Luzifer McCanly

» Kapitel 60 – Abgetrieben
Mi Feb 27, 2013 11:48 pm von Luzifer McCanly

» Kapitel 59 – Weiter Leben
Mi Feb 27, 2013 9:34 pm von Luzifer McCanly

» Kapitel 58 – Wiederholung
Di Feb 26, 2013 11:48 pm von Luzifer McCanly

» Kapitel 57 – Gefunden
Di Feb 26, 2013 9:02 pm von Luzifer McCanly

» Kapitel 56 – Benutzt
Di Feb 26, 2013 12:20 pm von Luzifer McCanly

» Kapitel 55 – Ausspioniert
Mo Feb 25, 2013 10:25 pm von Luzifer McCanly

» Kapitel 54 – 2 Wochen Später
So Feb 24, 2013 6:26 pm von Luzifer McCanly

» Ranya
So Feb 03, 2013 6:48 pm von Ranya

Ähnliche Themen
Wer ist online?
Insgesamt ist 1 Benutzer online: 0 Angemeldete, kein Unsichtbarer und 1 Gast

Keine

Der Rekord liegt bei 97 Benutzern am Fr Dez 13, 2013 9:23 am
Die aktivsten Beitragsschreiber der Woche

Teilen | 
 

 Kapitel 27 – Entführt

Nach unten 
AutorNachricht
Luuk McCanly

avatar

Anzahl der Beiträge : 2719
Anmeldedatum : 07.07.12

BeitragThema: Kapitel 27 – Entführt   Mi Nov 28, 2012 9:46 pm

Kapitel 27 – Entführt

Die Cafeteria ist wie erwartet ausgestorben. Klar, welcher Kranke geht nach zwanzig Uhr noch was essen? Schließlich kriegt man alles aufs Zimmer gebracht und die Besuchszeit ist schon längst vorbei. Hinter der großen Glastheke stehen schon die Sachen für den nächsten Tag, abgedeckt bereit. Gedankenverloren nehme ich mir einen Teller vom Tisch und trete selbstständig hinter die Decke und fülle mir etwas kalte Suppe auf. Mir ist es egal wenn ich erwischt werde. Ich habe Hunger und nehme mir dementsprechend auch was zu essen, was ist da falsches dran? Nichts, eben. Zu der Suppe nehme ich noch einen Kanten Brot und begebe mich mit dem Essen zurück zu einem Tisch. Als ich einen Stuhl zurückziehe scharrt er laut über den Boden, was im ganzen Raum zu hören ist. Seufzend lasse ich mich auf den Stuhl nieder und setze mich an den Tisch. Gedankenverloren rühre ich in meiner Suppe rum. Eben noch hatte ich das dringende Bedürfnis etwas zu essen, doch jetzt wo ich davor sitze ist mir der Appetit vergangen. Blut wäre da schon besser. Geräuschvoll schiebe ich den Teller von mir und lehne mich auf dem Stuhl zurück. Ist doch alles scheiße. Innerhalb eines Tages den festen Freund und den besten Freund verloren. Was mit Raze ist weiß ich nicht. Hat er mich wirklich verteidigt wie Lucas gesagt hat? Aber dann würde das was er gesagt hat gar kein Sinn ergeben. Ich lege meinen Kopf auf den Tisch und schließe die Augen. Was mache ich jetzt nur? Ich bin alleine, verdammt alleine. Früher hatte ich immer Lucas gehabt, wenn es mal nicht so gelaufen ist, aber zu wem gehe ich jetzt? Ich kenne niemanden. Schmerzhaft versuche ich die Tränen runter zu schlucken. Ich hebe wieder den Kopf und nehme mir das Brot, reiße ein Stück ab und schiebe es mir in den Mund. Angewidert verziehe ich das Gesicht. Boa ist das eklig. Ich lege das Brot wieder weg und schlucke den Bisschen runter, bevor ich anfange noch was zu schmecken. Auf einmal nehme ich eine Bewegung hinter mir wahr. Ich drehe mich um und sehe einen Mann, den ich noch nie zuvor gesehen habe, der mit gezogenem Dolch über mir aufragt. Sofort springe ich zur Seite, als ich sehe, wie das Messer auf mich zugerast kommt. Mein Stuhl fällt um und gibt ein lautes Scheppern von sich. Ich sitze daneben auf dem Boden und starre meinen Angreifer an. Seit wann sind die Jäger auch in Krankenhäusern? Ich sehe seine zusammen gepressten Lippen unter der tief ins Gesicht gezogenen Kapuze. Er trägt eine Schwarze Daunenjacke, ausgewaschene Jeans und ebenfalls schwarze Stiefel. Ich sehe wie er auf mich zu schnellt, versucht mich erneut an zu greifen. Schnell kämpfe ich mich auf die Beine und weiche erneut aus, dann drehe ich mich um und renne durch die Cafeteria auf den Ausgang zu. Durch meine Verletzungen bin ich nicht so schnell wie sonst, was ein enormer Vorteil für den Jäger ist. »Du dreckiger Hybrid, wir wissen das du schuld daran bist das die zwei Männer mit denen du eingeliefert wurdest so zugerichtet waren. « Mir läuft ein eiskalter Schauer den Rücken runter, als ich seine tiefe Stimme höre, sehe mich aber nicht nach ihm um. Weiß er denn nicht das sowohl Lucas als auch Raze Werwölfe sind? Müssten sie nicht auch auf seiner Liste stehen? Ich sage es ihm nicht, damit würde ich die beiden nur in Gefahr bringen, grade Raze der noch so schwach ist. Ein Messer durchschneidet die Luft, als er es nach mir wirft. Ich ducke mich und spüre, wie es an meinem Gesicht vorbeisaust. Mein Herz macht einen Satz. Endlich bin ich am Ausgang angekommen und renne raus, raus aus dem Krankenhaus, aus Angst er könnte auf Raze und Lucas treffen und ihnen ein Leid zufügen. Mir peitscht die Kalte Abendluft ins Gesicht, als ich draußen ankomme. Kurz sehe ich mich um, halte dabei aber nicht an. Auch die Straßen sind wie leer gefegt. Was ist da nur los? Wo sind die ganzen Leute wenn man sie mal brauch? Wieder wirft mein Verfolger Messer auf mich, jedoch trifft mich keins. Er sollte echt mal werfen üben, denke ich gehässig und renne gradewegs auf ein großes Gebüsch zu, was den Anfang eines kleinen Parks ankündigt. Mit einem großen Satz springe ich rein und verwandle mich noch im Flug in meine Wolfsgestalt. Elegant komme ich auf alle vier Pfoten auf und renne durch das das Gestrüpp, ohne mich auch nur einmal um zu sehen. Es dauert nicht lange, bis ich am anderen Ende des Gebüschs rauskomme und auf eine kleine Lichtung gelange. Er ist weg. Ich spüre ihn nicht mehr hinter mir. Erleichterung überkommt mich, aber ich renne immer noch weiter, bis zum nächsten Gebüsch und verstecke mich darin. So flach wie möglich presse ich mich auf den Boden und beobachte die Umgebung. Nach einigen Augenblicken sehe ich ihn wieder, er tritt auf die Lichtung und sieht sich suchend um, auf der Suche nach mir. Ich höre ihn fluchen und sehe dann wie er ein Handy rauszieht und anfängt zu telefonieren. Er holt Verstärkung. Ich muss hier weg, wenn die anderen hier aufschlagen, bin ich so gut wie tot. Sofort stürme ich wieder los. Ich renne und renne, höre in hinter mich und bald schon die anderen Jäger. Schnell bin ich aus dem Park raus, renne durch die Straßen, als Wolf. Die Passanten denen ich begegne helfen mir nicht. Wieso auch? Für sie bin ich nur ein weglaufender Hund. Langsam kann ich nicht mehr. Ich spüre wie sich meine Lunge zusammenzieht, bei jedem Atemzug. Wie lange renne ich eigentlich schon weg? Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit. Meine Geschwindigkeit nimmt immer mehr ab, ich spüre wie ich immer langsamer werde, die Kraft verliere. Egal was passiert, du darfst dich nicht wieder zurück verwandeln, ermahne ich mich immer wieder. Man kann einen verwandelten Werwolf nicht töten, wieso weiß ich nicht. Das schwierige daran ist nur, verwandelt zu bleiben, da die Verwandlung sehr viel Kraft brauch um aufrecht gehalten zu werden und ich glaube nicht das die Kerle hinter mir sanft mit mir umgehen werden. Wieder höre ich Messer durch die Luft fliegen. Ich weiß nicht wohin, woher sie kommen. Automatisch mache ich einen Satz nach rechts und sehe wie die Messer an mir vorbei fliegen und sich vor mir in die Erde bohren, außer eines, was sich tief in mein Bein schlägt. Laut jaule ich auf, stolpere und krache zu Boden. Ich bleibe liegen, mache mir nicht die Mühe auf zu stehen, weil ich weiß dass ich es nicht schaffen würde. Jetzt ist eh alles zu spät, ich bin verloren. Mit aller Macht konzentriere ich mich auf meine Verwandlung und warte, bis der erste Jäger mich erreicht, was nicht lange dauert. Er ragt über mir auf, mit einem fetten Grinsen im Gesicht und einer Pistole in der Hand, die er auf mich gerichtet hat. Weitere Gestalten versammeln sich um mich und zielen mit allermöglichen Waffen auf mich. Es dauert nicht lange, da wird das erste Mal auf mich geschossen. Ich krümme mich zusammen und jaule. Dann folgen weitere Schüsse und Stiche die mich immer wieder verletzten. Meine Wunden heilen, nur um dann wieder aufgerissen zu werden. Es geht lange so, immer wieder brennender Schmerz der durch meinen Körper zieht, aber ich halte die Verwandlung aufrecht, ich bleibe bei Bewusst sein, wenn auch nur schwach. »Das bringt nichts, nehmen wir sie mit und bringen es dann zu Ende. « Sie hören auf. Ich spüre wie das Silber in meinen Adern Brennt, mein Fleisch verätzt. Jemand nimmt mich hoch und trägt mich. Wohin? Werde ich den heutigen Tag noch überleben? Ich weiß es nicht.
Nach oben Nach unten
 
Kapitel 27 – Entführt
Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» . BSG-Urteil zur Einkommensanrechnung bei Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel SGB XII (B 8 SO 8/12 R; Rz. 25)
» Gefühle plötzlich wieder da-nu hat er ne Freundin...Kapitel geschlossen!!!
» Guthaben aus Nebenkostenrückerstattungen sind auch bei Bezug von Leistungen der Grundsicherung im Alter nach dem Vierten Kapitel SGB XII Einkommen
» Wieviel Schiffe sind mit einer Ladung Sterilium entfärbbar?
» Snowys Abenteuer im Wald von Ambala Kapitel 3

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Das Blut der Unsterblichen :: Buch :: Razefer :: Razefer - Aus Luzifers Sicht-
Gehe zu: